Die Richter der Speyrer Kurie beurkunden, dass in ihrer Gegenwart der Edle Konrad von Wiesloch und seine Ehefrau Hiltrud ihren Anteil an dem mit dem Edlen Rudolf von Roßwag gemeinsam besessenen Patronatrecht der Kirche in Roßwag samt einem Hof und einem Haus in diesem Dorf an Rudolf von Roßwag um 150 Pfund Heller verkauft und sich zur Gewährschaft verpflichtet, auch versprochen haben, die Zustimmung des Bischofs Friedrich von Speyer und des Propsts und Archidiakons Egenolf zu erwirken. Konrad von Wiesloch und seine Ehefrau Hiltrud bekennen ausdrücklich ihre Übereinstimmung damit, der Bischof und der Archidiakon geben ihre Genehmigung.
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Die Richter der Speyrer Kurie beurkunden, dass in ihrer Gegenwart der Edle Konrad von Wiesloch und seine Ehefrau Hiltrud ihren Anteil an dem mit dem Edlen Rudolf von Roßwag gemeinsam besessenen Patronatrecht der Kirche in Roßwag samt einem Hof und einem Haus in diesem Dorf an Rudolf von Roßwag um 150 Pfund Heller verkauft und sich zur Gewährschaft verpflichtet, auch versprochen haben, die Zustimmung des Bischofs Friedrich von Speyer und des Propsts und Archidiakons Egenolf zu erwirken. Konrad von Wiesloch und seine Ehefrau Hiltrud bekennen ausdrücklich ihre Übereinstimmung damit, der Bischof und der Archidiakon geben ihre Genehmigung.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 U 628
A 489 Bü 63
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Herrenalb
Herrenalb >> 1. Urkunden >> 1.2 Einzelne Orte >> Roßwag
1283 Mai 2 (in crastino Philippi et Jacobi apostolorum)
Urkunden
Lateinisch
Siegler: Bischof Friedrich von Speyer, der Archidiakon, die Aussteller, Konrad von Wiesloch.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 12 anhängende Siegel.
Druck: WUB, Band VIII., Nr. 3241, S. 394.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 12 anhängende Siegel.
Druck: WUB, Band VIII., Nr. 3241, S. 394.
Roßwag, Rudolf von
Speyer, Propst
Wiesloch, Conrad von
Wiesloch, Hiltrut von
Roßwag : Vaihingen an der Enz LB
Speyer SP; Geistliches Gericht
Wiesloch HD
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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