1.) Das Gut um den Weinberg zwischen Oberhone [Stadtteil von Eschwege, Werra-Meißner-Kr.], Reichensachsen [Ortsteil der Gem. Wehretal, Werra-Meißn...
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Urk. 14, 4874
A I u, von Eschwege sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Eschwege, Nr. 4
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe E >> Er-Ey >> Eschwege, von >> 1700-1799
1787 Juni 11
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Das Gut um den Weinberg zwischen Oberhone [Stadtteil von Eschwege, Werra-Meißner-Kr.], Reichensachsen [Ortsteil der Gem. Wehretal, Werra-Meißner-Kr.] und Bornershausen [Wüstung auf der Gemarkung Reichensachsen, Gem. Wehretal, Werra-Meißner-Kr.]; 2.) sieben Hufen zu Wassenhausen [Wüstung auf der Gemarkung Reichensachsen, Gem. Wehretal, Werra-Meißner-Kr.] und in dem (Riede) und anstatt der daraus 1681 mit landgräflicher Zustimmung getauschten 13 Acker Land unter dem (Haune) eine aus 30 Äckern bestehende Hufe auf dem Plockenberg; 3.) acht Hufen um den (Roenberg) und Plockenberg bis an Vierbach heranreichend; 4.) was die Vorfahren der 1455 Belehnten zu Ulfen [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.] und Brüncherode [Wüstung auf der Gemarkung Ulfen, Stadt Werra-Meißner-Kr.] hatten; 5.) drei Hufen, die die Spereisen (Sperisern) innehatten und der Roberg (Roeberg); 6.) folgende Güter zu Bornershausen zwischen Reichensachsen und Oberhone: 6a.) neun Hufen Land, die den Vorfahren der 1462 Belehnten, den von Leichberg, den Spereisen (Sperisern) und den Thomasbrück gehört hatten; 6b.) der Mühlengraben zu Reichensachsen bis an die Wehre Richtung Niddawitzhausen; 6c.) die Mühlenstätte unter dem Weinberg; 7.) eine Hufe Land in der Feldmark zu Niddawitzhausen [Stadtteil von Eschwege, Werra-Meißner-Kr.] und zu Wassenhausen; 8.) acht Hufen Land an dem Plockenberg, der (Roenberg) bis nach Vierbach und die Mühlenstätte und der Mühlgraben daselbst; 9.) zwei Hufen Land, genannt der (Gern); 10.) der Daßberg Richtung Brausdorf und zwei Hufen auf der Vogelsburg [Domäne auf der Gemarkung der Stadt Eschwege, Werra-Meißner-Kr.]; 11.) was die Spereisen (Sperisern) zu Vierbach besessen hatten; 12.) was die 1462 Belehnten zu Ulfen hatten, nämlich die Mühle und andere Güter mit der Wüstung Brüncherode, wie ihre Vorfahren diese von den Spereisen erworben hatten.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Friedrich Volmar, Auditeur und Regimentsquartiermeister
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Friedrich Volmar, Auditeur und Regimentsquartiermeister
Belehnte/r: Karl Wilhelm von Eschwege, Sohn des verstorbenen Hartmann Adolf Wilhelm von Eschwege, sein Bruder Friedrich Ludwig von Eschwege, und für seine minderjährigen Brüder Wilhelm Ernst August, Ludwig Karl Christian und Christian Karl Leberecht von Eschwege als Vormund Wolf Heinrich von Hundelshausen, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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