Lienhard Neukomen (Newkomen), Ewigvikar der Pfarrei Pettenreut, verpflichtet sich gegenüber Abt Kaspar und dem Konvent des Klosters zu Frauenzell, die ihm die Kirche zu Pettenreuth verliehen haben, dazu, dass er Prozesse um die genannte Kirche beim römischen Gerichtshof auf eigene Kosten führt, dem Kloster einen jährlichen Zins zahlt, dass er alle Abgaben an Papst, Bischof, Legaten und sonstige kirchliche und weltliche Oberen aus dem Besitz seiner Kirche bezahlt und die Pfründengüter, aber auch die Gebäude instand hält.; S: Johannes Goldner, Vikar und Domherr zu Regensburg
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Lienhard Neukomen (Newkomen), Ewigvikar der Pfarrei Pettenreut, verpflichtet sich gegenüber Abt Kaspar und dem Konvent des Klosters zu Frauenzell, die ihm die Kirche zu Pettenreuth verliehen haben, dazu, dass er Prozesse um die genannte Kirche beim römischen Gerichtshof auf eigene Kosten führt, dem Kloster einen jährlichen Zins zahlt, dass er alle Abgaben an Papst, Bischof, Legaten und sonstige kirchliche und weltliche Oberen aus dem Besitz seiner Kirche bezahlt und die Pfründengüter, aber auch die Gebäude instand hält.; S: Johannes Goldner, Vikar und Domherr zu Regensburg
Kloster Frauenzell Urkunden, BayHStA, Kloster Frauenzell Urkunden 119
Kloster Frauenzell Urkunden
Kloster Frauenzell Urkunden >> Urkunden
1466 Dezember 29
Kloster Frauenzell Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegelrest anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an sand Thomanstag des heiligen bischofs von candelberg
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1466
Monat: 12
Tag: 29
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an sand Thomanstag des heiligen bischofs von candelberg
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1466
Monat: 12
Tag: 29
Pettenreuth (Gde. Bernhardswald, Lkr. Regensburg), Pfarrei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ