Das deutsche Kaiserreich 1871-1918 (Dt./Eng., überarbeitete und aktualisierte Neuauflage)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 90/002 R160027/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 90/002 Filmdokumente als Belegexemplar
Filmdokumente als Belegexemplar >> Filmdokumente
2015
1871 geht für viele Deutsche ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung: Die Gründung des deutschen Kaiserreichs. Das Reich in der Mitte Europas entwickelt sich schnell zur politischen und industriellen Großmacht. 1918 geht es an imperialen Machtstreben und seinen eigenen inneren Widersprüchen zugrunde.
Der Hauptfilm zeigt die wechselvolle Geschichte des Kaiserreichs am Beispiel verschiedener Nationaldenkmäler. Als steinerne Zeugnisse ihrer Zeit reflektieren sie Höhepunkte und Schattenseiten deutscher Nationalgeschichte.
Sieben Filmmodule vertiefen für den Schulunterricht relevante Aspekte. Sie sind in sich abgeschlossen und einzeln einsetzbar.
Hauptfilm: Das deutsche Kaiserreich und seine Nationaldenkmäler (24:00 Min.)
- Kampf um Einheit und Freiheit bis 1871
- Reichsgründung und "äußere Reichsfeinde"
- Die "innere Einheit" und die "Reichsfeinde"
- Nationalismus und Imperialismus
- Nationaldenkmäler bis heute
Modul 1: Reichsgründung 1871 (13:48 Min.)
- Revolution 1848/49
- Reichsgründung
- Reichsverfassung und Rechtsstaat
Modul 2: Otto von Bismarck (16:28 Min.)
- Kulturkampf
- Sozialistengesetz
- Außenpolitik
Modul 3: Industrialisierung uind Soziale Frage (14:24 Min.)
- Wirtschaftsmacht Deutschland
- Bürgerstolz und Massenelend: Soziale Gegensätze
- Arbeiterbewegung und Sozialpolitik
Modul 4: Die Wilhelminische Gesellschaft (14:43 Min.)
- Bildung und Erziehung
- Männer und Frauen: Geschlechterrollen
Modul 5: Minderheiten im Kaiserreich (09:13 Min.)
- Polen im Ruhrgebiet
- Juden
Modul 6: Wilhelm II. (11:43 Min.)
- Wilhelm II. und seine Zeit
- Imperialismus und Flottenpolitik
Modul 7: Der Erste Weltkrieg 1914-1918 (15:05 Min.)
- Julikrise 1914
- Der industrialisierte Krieg
- Entscheidungsjahr 1918 Filmzitate:
Das Problem für die nationalgesinnten Deutschen war: Wo konnte man Deutschland eigentlich erleben? Wo konnte es man sehen? Und da bot es sich an, auf Symbole zurückzugreifen, an denen man erkennen konnte: Ich bin in Deutschland.
Michael Jeismann, Historiker
Dieses militärische Denken, die Leitmuster von oben und unten, Führung und Gehorsam, ist in alle Poren der Wilhelminischen Gesellschaft eingesickert. Der Leutnant war der Gott und der Reserveleutnant der Halbgott.
Volker Ullrich, Historiker
Anne Roerkohl dokumentARfilm GmbH, Münster
Der Hauptfilm zeigt die wechselvolle Geschichte des Kaiserreichs am Beispiel verschiedener Nationaldenkmäler. Als steinerne Zeugnisse ihrer Zeit reflektieren sie Höhepunkte und Schattenseiten deutscher Nationalgeschichte.
Sieben Filmmodule vertiefen für den Schulunterricht relevante Aspekte. Sie sind in sich abgeschlossen und einzeln einsetzbar.
Hauptfilm: Das deutsche Kaiserreich und seine Nationaldenkmäler (24:00 Min.)
- Kampf um Einheit und Freiheit bis 1871
- Reichsgründung und "äußere Reichsfeinde"
- Die "innere Einheit" und die "Reichsfeinde"
- Nationalismus und Imperialismus
- Nationaldenkmäler bis heute
Modul 1: Reichsgründung 1871 (13:48 Min.)
- Revolution 1848/49
- Reichsgründung
- Reichsverfassung und Rechtsstaat
Modul 2: Otto von Bismarck (16:28 Min.)
- Kulturkampf
- Sozialistengesetz
- Außenpolitik
Modul 3: Industrialisierung uind Soziale Frage (14:24 Min.)
- Wirtschaftsmacht Deutschland
- Bürgerstolz und Massenelend: Soziale Gegensätze
- Arbeiterbewegung und Sozialpolitik
Modul 4: Die Wilhelminische Gesellschaft (14:43 Min.)
- Bildung und Erziehung
- Männer und Frauen: Geschlechterrollen
Modul 5: Minderheiten im Kaiserreich (09:13 Min.)
- Polen im Ruhrgebiet
- Juden
Modul 6: Wilhelm II. (11:43 Min.)
- Wilhelm II. und seine Zeit
- Imperialismus und Flottenpolitik
Modul 7: Der Erste Weltkrieg 1914-1918 (15:05 Min.)
- Julikrise 1914
- Der industrialisierte Krieg
- Entscheidungsjahr 1918 Filmzitate:
Das Problem für die nationalgesinnten Deutschen war: Wo konnte man Deutschland eigentlich erleben? Wo konnte es man sehen? Und da bot es sich an, auf Symbole zurückzugreifen, an denen man erkennen konnte: Ich bin in Deutschland.
Michael Jeismann, Historiker
Dieses militärische Denken, die Leitmuster von oben und unten, Führung und Gehorsam, ist in alle Poren der Wilhelminischen Gesellschaft eingesickert. Der Leutnant war der Gott und der Reserveleutnant der Halbgott.
Volker Ullrich, Historiker
Anne Roerkohl dokumentARfilm GmbH, Münster
Audio-Visuelle Medien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ