Konrad von Limburg, genannt Meister Konrad, Bürger zu Weilburg, und seine Frau Eyle bekunden, daß sie von Herrn Johann 'Strabin', Kanoniker im Stift Weilburg, zu Erbrecht erhalten haben einen Weingarten und Erbschaft oben am Ende 'der Ruschinbach' und unter Kubacher Weg gegen 7 Schilling ewiger Pfenniggülte Weilburger Währung, fällig am 11. November Zahlen sie bis dahin oder binnen sechs Wochen und drei Tagen danach nicht, so kann der vorgenannte Herr Johann oder der, welcher diese Urkunde mit dessen Wissen und Willen innehat, über das Gut wie über eigenes Gut verfügen. - Junker Henne von Hattstein, genannt von Hartenfels, Vogt zu Weilburg, Hermann, Gunthers Eidam, von Allendorf ('Aldindorff'), Bürgermeister, Philipp von Allendorf und Dietrich Hottorffer, Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt an.
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Konrad von Limburg, genannt Meister Konrad, Bürger zu Weilburg, und seine Frau Eyle bekunden, daß sie von Herrn Johann 'Strabin', Kanoniker im Stift Weilburg, zu Erbrecht erhalten haben einen Weingarten und Erbschaft oben am Ende 'der Ruschinbach' und unter Kubacher Weg gegen 7 Schilling ewiger Pfenniggülte Weilburger Währung, fällig am 11. November Zahlen sie bis dahin oder binnen sechs Wochen und drei Tagen danach nicht, so kann der vorgenannte Herr Johann oder der, welcher diese Urkunde mit dessen Wissen und Willen innehat, über das Gut wie über eigenes Gut verfügen. - Junker Henne von Hattstein, genannt von Hartenfels, Vogt zu Weilburg, Hermann, Gunthers Eidam, von Allendorf ('Aldindorff'), Bürgermeister, Philipp von Allendorf und Dietrich Hottorffer, Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt an.
88, U 109
88 Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren
Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren >> 1 Urkunden >> 1376-1425
1411 Januar 18
Ausfertigung, Pergament, mit dem stark versehrten großen Stadtsiegel. - Rückvermerke (15. Jh.): 1.: 'Littera 7 s. de vinea Duerkauff'. 2.: 'Littera presencie'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1410 secundum stilum Treverensem, ipso die sancte Prisce virginis
Struck, St. Walpurgisstift Weilburg, Nr. 1267
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:07 MESZ