Auskunftserteilung über die Inhaber der Firma Fritz Gurlitt (den Kunsthändler Ludwig Moritz Friedrich Anton Gurlitt, den Buchhändler Wilhelm Waldecker, die Witwe Gurlitt und Wolfgang Gurlitt)
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A Pr.Br.Rep. 030 Nr. 10261
A Pr.Br.Rep. 030 Nr. BLHA Pr.Br.Rep. 30 Berlin C Tit. 94, Nr. 10261
Registratursignatur: A Pr.Br.Rep. 030 Nr. Tit. 94 Lit G Nr. 670
A Pr.Br.Rep. 030 Polizeipräsidium Berlin
A Pr.Br.Rep. 030 Polizeipräsidium Berlin >> 05. Staatsangehörigkeits-Sachen und Personenstandswesen, Rang-Sachen >> 05.03. Rang- und Adels-Sachen, Titel und Orden >> 05.03.01. Auskünfte anlässlich von Ehrungen
1886 - 1918
Darin: Zeitungsausschnitte.
Enthält u.a.: Bitte des Kunsthändlers Fritz Gurlitt (Geschäftsführer für die akademische Jubiläums-Kunst-Ausstellung 1886 in Berlin) um kaiserliche Genehmigung der Annahme einer Auszeichnung des Großherzogs von Sachsen-Weimar.- Ermittlungsergebnis zur Person Friedrich Gurlitt (* 03.10.1853 in Wien).- Königliche Genehmigung 1886.- Verleihung des Königlichen Kronen-Ordens.- Auskunft über den Kunsthändler Ludwig Moritz Friedrich Anton Gurlitt (* 03.10.1853 in Wien) anlässlich der Bitte um Erteilung des Prädikats "Hof-Kunsthändler" sowie Erlaubnis.- weitere Ordensverleihungen.- Vorladung des Fritz Gurlitt wegen nicht zulässiger Firmennennung als Hofkunsthandlung.- Wechsel des Firmensitzes von der Behrenstraße 29 nach Leipziger Straße 131.- Sterbemeldung betr. Fritz Gurlitt († 08.02.1893 in Thonberg bei Leipzig).- Genehmigung der Führung des Prädikats "Hofkunsthändler" für die Witwe Gurlitt bis zur Regelung ihrer Erbschaftssachen.- Anfrage der derzeitigen Firmeninhaber (Witwe Gurlitt und Kaufmann Waldecker) zur weiteren Titelführung 1893.- Antrag des Rechtsanwalts Dr. Loewenfeld für Witwe Annarella Gurlitt.- Versagung der Übertragung des Titels 1894.- Nachfrage des Großherzoglich Sächsischen Hauses zur Führung des Titels Hoflieferant für Waldecker, den Inhaber der Kunsthandlung Fritz Gurlitt, 1913.- Ermittlungsergebnis zum Buchhändler Wilhelm Waldecker (* 22.09.1861 in Bielefeld).- Erlaubnis der Führung des Prädikates "Großherzoglich Sächsischer Hoflieferant".- Nachfrage des Hofmarschallamtes zu Wolfgang Gurlitt anlässlich einer angekündigten Protektoratsübernahme des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen für eine Ausstellung zugunsten der Kriegsbeihilfe für bildende Künstler, 1914.- Ermittlungsergebnis zum Kunsthändler Wolfgang Gurlitt (*15.02.1888 in Berlin).- Auskunftsnachfrage anlässlich der Ernennung des Wolfgang Gurlitt zum Hofkunsthändler 1915.- Verleihung des Ritterkreuzes an Wolfgang Gurlitt 1918.
Enthält u.a.: Bitte des Kunsthändlers Fritz Gurlitt (Geschäftsführer für die akademische Jubiläums-Kunst-Ausstellung 1886 in Berlin) um kaiserliche Genehmigung der Annahme einer Auszeichnung des Großherzogs von Sachsen-Weimar.- Ermittlungsergebnis zur Person Friedrich Gurlitt (* 03.10.1853 in Wien).- Königliche Genehmigung 1886.- Verleihung des Königlichen Kronen-Ordens.- Auskunft über den Kunsthändler Ludwig Moritz Friedrich Anton Gurlitt (* 03.10.1853 in Wien) anlässlich der Bitte um Erteilung des Prädikats "Hof-Kunsthändler" sowie Erlaubnis.- weitere Ordensverleihungen.- Vorladung des Fritz Gurlitt wegen nicht zulässiger Firmennennung als Hofkunsthandlung.- Wechsel des Firmensitzes von der Behrenstraße 29 nach Leipziger Straße 131.- Sterbemeldung betr. Fritz Gurlitt († 08.02.1893 in Thonberg bei Leipzig).- Genehmigung der Führung des Prädikats "Hofkunsthändler" für die Witwe Gurlitt bis zur Regelung ihrer Erbschaftssachen.- Anfrage der derzeitigen Firmeninhaber (Witwe Gurlitt und Kaufmann Waldecker) zur weiteren Titelführung 1893.- Antrag des Rechtsanwalts Dr. Loewenfeld für Witwe Annarella Gurlitt.- Versagung der Übertragung des Titels 1894.- Nachfrage des Großherzoglich Sächsischen Hauses zur Führung des Titels Hoflieferant für Waldecker, den Inhaber der Kunsthandlung Fritz Gurlitt, 1913.- Ermittlungsergebnis zum Buchhändler Wilhelm Waldecker (* 22.09.1861 in Bielefeld).- Erlaubnis der Führung des Prädikates "Großherzoglich Sächsischer Hoflieferant".- Nachfrage des Hofmarschallamtes zu Wolfgang Gurlitt anlässlich einer angekündigten Protektoratsübernahme des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen für eine Ausstellung zugunsten der Kriegsbeihilfe für bildende Künstler, 1914.- Ermittlungsergebnis zum Kunsthändler Wolfgang Gurlitt (*15.02.1888 in Berlin).- Auskunftsnachfrage anlässlich der Ernennung des Wolfgang Gurlitt zum Hofkunsthändler 1915.- Verleihung des Ritterkreuzes an Wolfgang Gurlitt 1918.
Archivale
Name: Gurlitt, Ludwig Moritz Friedrich Anton; Gurlitt, Wolfgang; Waldecker, Wilhelm
Gurlitt, Ludwig Moritz Friedrich Anton
Gurlitt, Wolfgang
Waldecker, Wilhelm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 10:16 MEZ
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- A Pr.Br.Rep. 030 Polizeipräsidium Berlin (Bestand)
- 05. Staatsangehörigkeits-Sachen und Personenstandswesen, Rang-Sachen (Gliederung)
- 05.03. Rang- und Adels-Sachen, Titel und Orden (Gliederung)
- 05.03.01. Auskünfte anlässlich von Ehrungen (Gliederung)