Der ganze Zehnt im Dorf und auf der Feldmark zu Seedorf [Wüstung in der Nähe von Saarbeck bei Rinteln] im Amt Schaumburg [benannt nach der Burg Sc...
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Urk. 14, 9218
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Münchhausen, Nr. 9
A I u, von Münchhausen sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe M >> Mu >> Münchhausen, von >> 1790-1799
1797 Dezember 21
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der ganze Zehnt im Dorf und auf der Feldmark zu Seedorf [Wüstung in der Nähe von Saarbeck bei Rinteln] im Amt Schaumburg [benannt nach der Burg Schaumburg, Höhenburg im Gebiet der Stadt Rinteln, Lkr. Schaumburg], mit allem Zubehör, allen Gerechtigkeiten und Schlachtnutzung. Den Zehnt hatte ehemals die Familie [von dem] Busche und dann der 1571 Belehnte von den von Plesse zu Lehen getragen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: C. L. Kuhn
Vermerke (Urkunde): Siegler: C. L. Kuhn
Belehnte/r: Moritz Friedrich von Münchhausen, hessischer Geheimer Staatsminister, Sohn des verstorbenen Borries Hilmar von Münchhausen zu Oldendorf, Karl Ludwig August und Jakob Ludwig Karl von Münchhausen, Söhne des verstorbenen Karl Ludwig Philipp von Münchhausen, August Dietrich Wilhelm, Friedrich, Borries Friedrich und Ludwig Friedrich von Münchhausen, Söhne des verstorbenen Albrecht Edmund Georg von Münchhausen, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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