Regierungspräsidium Tübingen: Rechtsangelegenheiten (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 42 T 10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Regierungspräsidium Tübingen >> Allgemeine Verwaltung >> Recht, Planfeststellung
(1808-) 1952-1978
Überlieferungsgeschichte
Die Unterlagen des Referats 5, Rechtsangelegenheiten, sind 1979 als Zugang 1979/41 über das Regierungspräsidium Tübingen in das Staatsarchiv Sigmaringen gekommen. Dort wurden Sie nach Provenienzen getrennt. Die Akten der Endprovenienz Innenministerium Württemberg-Hohenzollern kamen in einen Teilbestand des entsprechenden Bestands (jetzt Wü 40 T 12), während die Unterlagen der Endprovenienz Regierungspräsidium Südwürttemberg-Hohenzollern bzw. Regierungspräsidium Tübingen im vorliegenden Teilbestand unter der Signatur Wü 42 T 10 verblieben.
Im September 2010 wurden die Titelaufnahmen des kontrollierten Ablieferungsverzeichnisses durch den Praktikanten Fabian Becker in das archivische Erschließungssystem scopeArchiv übertragen, teilweise überprüft, gegebenenfalls korrigiert und ergänzt. Herr Becker erstellte zudem einen Orts-, Personen-, Sach- und Organisationsindex und strukturierte die Titelaufnahmen durch eine selbst entworfene Sach-Klassifikation.
Sigmaringen, im September 2010
Dr. Franz-Josef Ziwes
Inhalt und Bewertung
Enthält u.a.:
Aufgelöste Stiftungen (nach Landkreisen); Landtagswahlen; Politische Parteien (KPD); Bundestagswahlen; Abgeordnetenliste des 1. Landtags 1947; Personalratswahlen; Polizei-, Kreis- und Ortsverordnungen (nach Landkreisen); Zivilrechtsstreitigkeiten (Einzelfälle); Haftung für Forderungen gegen öffentliche Rechtsträger (Einzelfälle); Schadenersatzforderungen (Einzelfälle); Wiedergutmachung (Allgemein und Einzelfälle); Wegerechtssachen; Beamtenrecht (auch Disziplinarfälle); Verwaltungs- und Rechtsbeschwerden (Einzelfälle); Arbeitsrechtsstreitigkeiten (Einzelfälle); Dienstunfälle bei der Landespolizei (Einzelfälle); Nachlaßsachen (Einzelfälle); Namensänderungen (Einzelfälle); Staatsangehörigkeitsfeststellungen (Einzelfälle); Staatsangehörigkeit (Entlassung, Wiedereinbürgerung).
Die Unterlagen des Referats 5, Rechtsangelegenheiten, sind 1979 als Zugang 1979/41 über das Regierungspräsidium Tübingen in das Staatsarchiv Sigmaringen gekommen. Dort wurden Sie nach Provenienzen getrennt. Die Akten der Endprovenienz Innenministerium Württemberg-Hohenzollern kamen in einen Teilbestand des entsprechenden Bestands (jetzt Wü 40 T 12), während die Unterlagen der Endprovenienz Regierungspräsidium Südwürttemberg-Hohenzollern bzw. Regierungspräsidium Tübingen im vorliegenden Teilbestand unter der Signatur Wü 42 T 10 verblieben.
Im September 2010 wurden die Titelaufnahmen des kontrollierten Ablieferungsverzeichnisses durch den Praktikanten Fabian Becker in das archivische Erschließungssystem scopeArchiv übertragen, teilweise überprüft, gegebenenfalls korrigiert und ergänzt. Herr Becker erstellte zudem einen Orts-, Personen-, Sach- und Organisationsindex und strukturierte die Titelaufnahmen durch eine selbst entworfene Sach-Klassifikation.
Sigmaringen, im September 2010
Dr. Franz-Josef Ziwes
Inhalt und Bewertung
Enthält u.a.:
Aufgelöste Stiftungen (nach Landkreisen); Landtagswahlen; Politische Parteien (KPD); Bundestagswahlen; Abgeordnetenliste des 1. Landtags 1947; Personalratswahlen; Polizei-, Kreis- und Ortsverordnungen (nach Landkreisen); Zivilrechtsstreitigkeiten (Einzelfälle); Haftung für Forderungen gegen öffentliche Rechtsträger (Einzelfälle); Schadenersatzforderungen (Einzelfälle); Wiedergutmachung (Allgemein und Einzelfälle); Wegerechtssachen; Beamtenrecht (auch Disziplinarfälle); Verwaltungs- und Rechtsbeschwerden (Einzelfälle); Arbeitsrechtsstreitigkeiten (Einzelfälle); Dienstunfälle bei der Landespolizei (Einzelfälle); Nachlaßsachen (Einzelfälle); Namensänderungen (Einzelfälle); Staatsangehörigkeitsfeststellungen (Einzelfälle); Staatsangehörigkeit (Entlassung, Wiedereinbürgerung).
218 Akten (10,1 lfd.m)
Bestand
Tübingen TÜ; Regierungspräsidium
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
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