Die Gebrüder Franz Georg, kurpfälzischer Geheimer Staatsminister, Moritz Gustav, Bischof zur Wiener Neustadt, Dompropst zu Köln und Domherr zu Str...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1721-1750
1728 Juli 24, Schwetzingen
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Gebrüder Franz Georg, kurpfälzischer Geheimer Staatsminister, Moritz Gustav, Bischof zur Wiener Neustadt, Dompropst zu Köln und Domherr zu Straßburg, und Johann Friedrich, Domkustos zu Straßburg und Propst zu St. Gereon zu Köln, alle Grafen v. Manderscheid-Blankenheim, bekunden, dass sie für ihr gräfliches Haus die Einführung der Primogenitur festgelegt haben, und zwar mit Zustimmung der Ehefrau des erstgenannten, Johanna geb. Gräfin v. Königsegg-Rothenfels, der Grafen Ludwig Peter v. d. Marck und Schleiden und Wolfgang v. Manderscheid Falkenstein als kaiserlichen Kommissarien und der Grafen v. Salm-Reifferscheid und Maximilian Ulrich v. Kaunitz-Rietberg, kaiserliche Geheime Räte, als richterliche verordnete Kuratoren. Im einzelnen wird festgelegt, was unter die Majoritätsgüter fällt und über welche Güter und Rechte verfügt werden darf. Hinsichtlich des Wittumssitzes gemäß Ehevertrag von 1698 Februar 1 soll es bei dem hier bestimmten bleiben; doch sollen nach dem Tod des Franz Georg die darunter fallenden Güter dem Familien-Fideikommiß einverleibt werden
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 283 - Abschrift, Papierlibell (24 Blatt), mit Text der Eidesformel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 283 - Abschrift, Papierlibell (24 Blatt), mit Text der Eidesformel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ