Vor dem Notar Johannes Theodor Borch bekennt Heinrich Schermer, Küster und Schulmeister in Welda1), dass ihm der Wormelner Propst Balthasar Frischen bzw. das Kloster 120 Rtlr, der Tlr zu 21 Schillingen Paderborner Währung gerechnet, geliehen habe, womit er den Wiederaufbau des im Frühjahr vergangenen Jahres „bei der bekannten Feuersbrunst“ abgebrannten Hauses seines Schwiegersohns Dietrich Holtzminden finanzieren will. Er quittiert über das bereits am 24. Juni empfangene Geld und verspricht, dieses „landüblich“ jährlich am 24. Juni mit sechs Rtlr. zu verzinsen. Er kann die Summe mit jährlich 30 Rtlr. zurückzahlen und setzt den vierten Teil zehntfreier Hufen Pachtland des Brigadiers von Haxthausen zum Unterpfand. „Geschehen am Kl. Wormeln auf des Herrn Propstes ordinärem Zimmer“. Zeugen: Konrad Heerdes und Johann Bernd Hoppe aus Wormeln.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
Objekt beim Datenpartner