Vor dem Notare bekunden Gertrudis Swarczen, Priorin, Truda von Dinkelberg (Dynkelborg), Ermegard von Gilsa (Gilsse), Metza von Rutwerssen, Amtjung...
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Urk. 34, 86
Urk. 34, A II, Kassel Martinsstift
Urk. 34 Martinsstift Kassel - [ehemals: A II]
Martinsstift Kassel - [ehemals: A II] >> 1425-1449
1446 Januar 13
Not.-Instr. des kaiserl. Notars Heinrich von der Strud, Klerikers der Mainzer Diözese, Pergt. mit dem Signete des Notars. - Rückw. Rubrum des 15. Jahrh.: Litera plebani mag. Mathie super pratum in Wyssensteyn perpetuum.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec anno 1446, ind. 9., pontificatus Eugenii pape IV. anno 16., die tredecima mensis januarii, im Chore der Klosterkirche Weißenstein.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Vor dem Notare bekunden Gertrudis Swarczen, Priorin, Truda von Dinkelberg (Dynkelborg), Ermegard von Gilsa (Gilsse), Metza von Rutwerssen, Amtjungfrauen, und der Konvent des Klosters Weißenstein (Wiszensteyn), daß eine Wiese 'vor dem habischwalde', zwischen Wiesen des Johann Ruter, Lottze Fyand und der Elisabeth Bertold, Witwe des Johann Bertold, gelegen, durch Gela, Witwe des Nicolaus Frommirshusen gen. Czirenberg, an den Herrn mag. Matthias Treisze, Pleban der St. Martinskirche in Kassel, für 18 Gulden verkauft worden ist, und daß sie diesen Verkauf bestätigt haben unter der Bedingung, daß der jeweilige Inhaber der Wiese dem Kloster Weißenstein jährlich zu Michaelis davon 2 böhmische Groschen (grossos bohemicales) wie bisher und desgl. 3 Schillinge hessische Pfennige zur Steuer (pro exactione) am 1. Mai an die Einwohner (villanis) in Wahlershausen (Waldolfshusen) zu entrichten habe. Im Übrigen seien die Inhaber der Wiese von allen Herrendiensten frei gemäß den seit 40 Jahren getroffenen Vereinbarungen von der ersten Bebauung der Wiese durch Johann Kacczwinckel an bis zu Hermann Sudirland, Nicolaus Frommirshusen, dessen Witwe Gela und dem jetzigen Käufer.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herr Johannes Uslar, Priester, Kaplan in Weißenstein, Conrad Kroszel, Provisor, Johannes von Augsburg (Awsborg), Glöckner.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 981.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Vor dem Notare bekunden Gertrudis Swarczen, Priorin, Truda von Dinkelberg (Dynkelborg), Ermegard von Gilsa (Gilsse), Metza von Rutwerssen, Amtjungfrauen, und der Konvent des Klosters Weißenstein (Wiszensteyn), daß eine Wiese 'vor dem habischwalde', zwischen Wiesen des Johann Ruter, Lottze Fyand und der Elisabeth Bertold, Witwe des Johann Bertold, gelegen, durch Gela, Witwe des Nicolaus Frommirshusen gen. Czirenberg, an den Herrn mag. Matthias Treisze, Pleban der St. Martinskirche in Kassel, für 18 Gulden verkauft worden ist, und daß sie diesen Verkauf bestätigt haben unter der Bedingung, daß der jeweilige Inhaber der Wiese dem Kloster Weißenstein jährlich zu Michaelis davon 2 böhmische Groschen (grossos bohemicales) wie bisher und desgl. 3 Schillinge hessische Pfennige zur Steuer (pro exactione) am 1. Mai an die Einwohner (villanis) in Wahlershausen (Waldolfshusen) zu entrichten habe. Im Übrigen seien die Inhaber der Wiese von allen Herrendiensten frei gemäß den seit 40 Jahren getroffenen Vereinbarungen von der ersten Bebauung der Wiese durch Johann Kacczwinckel an bis zu Hermann Sudirland, Nicolaus Frommirshusen, dessen Witwe Gela und dem jetzigen Käufer.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herr Johannes Uslar, Priester, Kaplan in Weißenstein, Conrad Kroszel, Provisor, Johannes von Augsburg (Awsborg), Glöckner.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 981.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ