327 SM Ödman (Bestand)
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327
Universitätsarchiv Chemnitz (Archivtektonik) >> Nachlässe, Schülermitschriften
1937-1939
1. Verwaltungsgeschichte/Biographie: Thor Ragnar Ödman (1916-1994) Schüler der Färbereischule Chemnitz 1937-1939
2. Bestandsbeschreibung: Thor Ragnar Ödman wurde am 31.5.1916 in Vasa/Göteborg (Schweden), als Sohn des Seekapitäns Olof Martin Ödmann geboren. Er besuchte von 1923 bis 1929 die Volksschule und von 1929 bis 1933 die Kommunal-Mittelschule in Göteburg.
Vom 15. Oktober 1933 bis 15. Juni 1936 war er als Praktikant in der Färberei A.G. Levanten, Göteburg beschäftigt und anschließend nochmals von April bis August 1937 als Praktikant bei der Gamlestadens A.G. Göteburg tätig. Während dieser Zeit bildete er sich in Abendkursen an Lokalen Schulen in Deutsch, Chemie und Physik weiter. Außerdem absolvierte er seinen Heeresdienst vom 6.7.1936 bis 20.3.1937 sowie 1.9. bis 26.9.1937 beim Kgl. Feldjägerregiment Nr. 5 in Jämtland.
Vom 4.10.1937 bis 15.7.1939 absolvierte er unter der Matrikelnummer 7494 die Staatliche Färbereischule in Chemnitz und verließ diese mit Reifezeugnis. Während des Studiums wurden mehrere Praktika absolviert, z.B. bei der I.G. Farben in den Werken Leverkusen und Höchst. Nachdem Ödman zwischenzeitlich nach Schweden zurückging, absolvierte er ab 1941 mehrere Praktika in deutschen Chemie-Unternehmen, wie z.B. Böhme Fettchemie Chemnitz oder Zellwolle Export Gemeinschaft GmbH Berlin.
Ab 1946 war er bei der Geigy A.G. Schweden angestellt, deren geschäftsführender Direktor er von 1952 bis zur Fusion mit Ciba im Jahre 1971 gewesen ist.
1994 verstarb Thor Ragnar Ödman in Schweden.
3. Erschließungszustand/Umfang: erschlossen; Datenbank; Umfang: 0,8 lfm.
1. Verwaltungsgeschichte/ Biografische Angaben: Thor Ragnar Ödman (1916-1994) Schüler der Färbereischule Chemnitz 1937-1939
3. Erschließungszustand: erschlossen; Datenbank; Umfang: 0,8 lfm.
2. Bestandsbeschreibung: Thor Ragnar Ödman wurde am 31.5.1916 in Vasa/Göteborg (Schweden), als Sohn des Seekapitäns Olof Martin Ödmann geboren. Er besuchte von 1923 bis 1929 die Volksschule und von 1929 bis 1933 die Kommunal-Mittelschule in Göteburg.
Vom 15. Oktober 1933 bis 15. Juni 1936 war er als Praktikant in der Färberei A.G. Levanten, Göteburg beschäftigt und anschließend nochmals von April bis August 1937 als Praktikant bei der Gamlestadens A.G. Göteburg tätig. Während dieser Zeit bildete er sich in Abendkursen an Lokalen Schulen in Deutsch, Chemie und Physik weiter. Außerdem absolvierte er seinen Heeresdienst vom 6.7.1936 bis 20.3.1937 sowie 1.9. bis 26.9.1937 beim Kgl. Feldjägerregiment Nr. 5 in Jämtland.
Vom 4.10.1937 bis 15.7.1939 absolvierte er unter der Matrikelnummer 7494 die Staatliche Färbereischule in Chemnitz und verließ diese mit Reifezeugnis. Während des Studiums wurden mehrere Praktika absolviert, z.B. bei der I.G. Farben in den Werken Leverkusen und Höchst. Nachdem Ödman zwischenzeitlich nach Schweden zurückging, absolvierte er ab 1941 mehrere Praktika in deutschen Chemie-Unternehmen, wie z.B. Böhme Fettchemie Chemnitz oder Zellwolle Export Gemeinschaft GmbH Berlin.
Ab 1946 war er bei der Geigy A.G. Schweden angestellt, deren geschäftsführender Direktor er von 1952 bis zur Fusion mit Ciba im Jahre 1971 gewesen ist.
1994 verstarb Thor Ragnar Ödman in Schweden.
3. Erschließungszustand/Umfang: erschlossen; Datenbank; Umfang: 0,8 lfm.
1. Verwaltungsgeschichte/ Biografische Angaben: Thor Ragnar Ödman (1916-1994) Schüler der Färbereischule Chemnitz 1937-1939
3. Erschließungszustand: erschlossen; Datenbank; Umfang: 0,8 lfm.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:22 MESZ