Vor den Schöffen Andreas Spor und Johann Abtz erscheinen Gerhard am Eindt und Thewis, der Claren Halfman zu Schettelhausen (Schelsen), Kirspelsland in Kersmich (Korschenbroich) und tragen eine Rechtsforderung zwischen Johann Bott und Hermann Leur[?] vor. Die Sache war angängig vor dem Dechanten in Neuss bzw. dem Offizialgericht in Köln. Hermann Leur schuldet dem Johann Bott 170 currente Gulden, 6 Albus, 5 Malter Weizen, 1 Sümber Gerste und 2 Steine Flachs. Die Angelegenheit soll jetzt dem Gericht in Neuss überwiesen werden.
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Vor den Schöffen Andreas Spor und Johann Abtz erscheinen Gerhard am Eindt und Thewis, der Claren Halfman zu Schettelhausen (Schelsen), Kirspelsland in Kersmich (Korschenbroich) und tragen eine Rechtsforderung zwischen Johann Bott und Hermann Leur[?] vor. Die Sache war angängig vor dem Dechanten in Neuss bzw. dem Offizialgericht in Köln. Hermann Leur schuldet dem Johann Bott 170 currente Gulden, 6 Albus, 5 Malter Weizen, 1 Sümber Gerste und 2 Steine Flachs. Die Angelegenheit soll jetzt dem Gericht in Neuss überwiesen werden.
B.01.05, 1399
015
B.01.05 Schöffenkollegium
Schöffenkollegium >> 18
1560 Juni 25.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ