Dekanat Ernst Bernheim
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2.1. Philosophische Fakultät
Philosophische Fakultät >> 02. Dekanatsakten 1876-1934
1909-1910
Enthält u.a.: Habilitation: Dr. Fritz Zadow für wirtschaftliche Staatswissenschaften (Anschreiben, Gesuch, Berichte der Fakultätsmitglieder, Dissertations-Druckschrift 1902, Habilitations-Druckschrift 1909, Schriftverkehr, Bekanntgabe der öffentl. Probevorlesung). - betr. Programmschrift zum Rektorartswechsel: Aufforderung zur Übernahme der Schrift, Programmschrift von C. Hosius und E. Pernice "Zwei Antike Motive in der Renaissancemalerei". - Preisaufgaben: Beurteilung der eingegangenen Preisarbeiten (chemische, althistorische und germanistische) und Stellung der neuen Preisaufgaben. - Stipendien, Freitische und Stundungen: Stipendienübersicht und -verteilungen, Reisestipendium des Archäologischen Instituts, Bericht über die Verteilung der Stipendien u.a. für die Söhne von Geistlichen und Lehrern, außerordentliche ministerielle Unterstützung für Walter Werner Stud. der Philologie von 150 Mark, Verteilung der Freitische im Sommer- und Wintersemester, Verzeichnisse der Stundungen (Sommer 1909, Winter 1909/10, Sommer 1910). - Vorlesungen: Ankündigungen zum Druck der Vorlesungsverzeichnisse, Anträge zum Verlegen von Vorlesungen. - Neubau Seminargebäude: Schriftverkehr und Verhandlungen zum Neubau des Hörsaal- und Seminargebäudes, Entwurfsskizze des Grundrisses auf dem Grundstück Domstr. 8 und 9, Einsetzung einer Baukommission und Bekanntgabe der Mitglieder. - Dissertationsverzeichnisse Sommer 1909 und Winter 1909/10 sowie Bescheinigungen der an die Biliothek abgegebenen Dissertationen. - Dissertationenaustausch: Beitritt der Fakultät Halle, der hiesige Dekan ersucht die staatswissenschaftliche Fakultät Tübingen beizutreten. - Referendar Feddersen fragt nach Bedingungen für das Staatsexamen. - Antrag Koll. ThomeŽ betreffend Berechnung der Staatszuschüsse bei geringem Nebeneinkommen. - Erlaubnis für Koll. Engel zur Benutzung der Fakultätsakten für seine Graßmann-Biographie. - Streichung von Studenten wegen Nichtannahme von Vorlesungen: Justus Klausmann, Dimitri Michaltscheff, Hugo Dannchl (?), Leopold Eppers, Wilhelm Haller, Stanislaus Hoffmann, Walter Schernekan, Ernst Wustner. - Fakultätsstatuten der Universität Jena. - die Studenten Böttger und Lastowsky ersuchen um Attest für Militärausstand. - der Vorsitzende der Deligiertenkonferenz akademisch gebildeter Lehrer Herr Mellmann ersucht die Fakultät um eine Resulution gegen die von der Regierung "beabsichtigte" stärkere Beschäftigung von Mittelschullehrern an höheren Schulen. - Anfrage der Fakultät aus Wien bezüglich einer Habilitation von Dr. Wilhelm Ebert. - Einladung zur 350jährigen Stiftungsfeier des Gymnasiums zu Stralsund. - der Minister ersucht um Nachweisung der 1908/09 aufgekommenen Gebühren.
Band: Bd. 3
Band: Bd. 3
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ