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Register der Einkünfte des Altars S. Beatae Mariae Virginis in der Pfarrkirche St. Martini zu Siegen sowie dessen Besitzungen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1443-1625
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Verzeichnis der Einkünfte und Renten des Altars S. Beatae Mariae Virginis in der Pfarrkirche St. Martini zu Siegen, original von 1504 und Abschrift aus dem 18. Jahrhundert; Verzeichnis der Besitzungen der Pfarrkirche S. Martini von 1504 (Abschrift aus den 17. Jahrhundert); Bestätigung einer Zahlung an die Siegener Geistlichen (1538); Supplik des ehemaligen Siegener Schulmeisters Burkhard Bernstein wegen Schuldforderungen zahlreicher Schuldner aus dem Haingericht sowie aus den Gerichtsbezirken Netphen, Hilchenbach und Krombach (1567); Supplik des Superintendenten, der Kapläne und Gemeindediener am Wort Gottes zu Siegen wegen Ablehnung eines Bevollmächtigten in ihren Prozesssachen am Hofgericht oder bei den Untergerichten (1569); Verzeichnis der Eigengüter, Zinsen und Renten sowie Häuser und des Hausrats der Pastorate zu Siegen, Hilchenbach, Irmgarteichen, Oberfischbach, Holzklau, Ferndorf, Netphen, Krombach und Rödgen (1540); Verzeichnis der Einkünfte und Renten der Pastöre zu Siegen (1577); Kompetenzrechnungen Calandt und Eigentum St. Barbara (1625, 1628); Register und Inventar aller Güter und Renten der Pastorei Siegen (1623); Extrakte aus Kaufbriefen über den Verkauf der geistlichen Güter in den Jahren 1563 und 1564 (1574); Verkauf geistlicher Güter (1622) Bericht der Dillenburger Räte und Befehlshaber über rückständige Besoldung der Kirchendiener (1580); Verkauf zweier geistlicher Häuser in der Hundegasse zu Siegen (1586); Erbkauf des Pfarrgartens zu Siegen durch Wolfgang Crellius (1592); Rechtsstreit zwischen Heinrich Freudenburg, Kompetenzmeister der Geistlichen zu Siegen, und den Junkern von Bicken wegen Bezahlung von 42 den Geistlichen zu Siegen aufgetragenen Schillingen (1590); Abschriften von Zahlungsversprechen der Witwe Luekard von Bicken von 1430 und Conrad von Bicken von 1420 über 42 Schillinge für die Geistlichen in Siegen; Verzeichnis der Einkünfte der Pastoren, Diakone und Schulmeister der Stadt Siegen (1594). Korrespondenten u.a.: Rentenkollektor Burkhard Bernstein (Siegen), Heinrich Freudenburg (Siegen), Wolfgang Crellius, Rentmeister Philipp Schomler (Siegen), Stadtschreiber Johann Selbach, Georg Schillingk.
105 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.