Wittmann, Heinrich (*1916 in Bamberg) (Bestand)
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Rep. 70 NLT 407
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1917 - 2006
Vorwort: 1. Beschreibung des Bestandes
Der Bestand umfasst Unterlagen zur Schul- und Studienzeit, zwei Fotoalben sowie Korrespondenzen, die u.a. Einblick in das Soldatenleben während des Zweiten Weltkrieges in Russland (Stalingrad) geben.
2. Biographische Angaben
Heinrich Wittmann wurde am 09. Mai 1916 in Bamberg geboren. Er besuchte von 1927-1936 das Neue Gymnasium und begann nach dem Einsatz beim Reichsarbeitsdienst das Studium der Theologie in Bamberg. Am 28. Juli 1940 wurde er zum Priester geweiht. Die Primiz feierte er am 04. August 1940 in Bamberg Maria Hilf. Kurze Zeit später erfolgte die Einberufung zur Wehrmacht (San.-Dienst), 1941 kam er mit der 10. Inf. Div. (mot) nach Russland. Nach Lazarettaufenthalten in der Heimat (Autounfall, Fleckfieber) wurde er schließlich mit der 113. Inf. Div. nach Stalingrad versetzt und wird dort seit Januar 1943 vermisst.
3. Zitierweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB Rep. 70 NLT 407, Nr. ...
Der Bestand umfasst Unterlagen zur Schul- und Studienzeit, zwei Fotoalben sowie Korrespondenzen, die u.a. Einblick in das Soldatenleben während des Zweiten Weltkrieges in Russland (Stalingrad) geben.
2. Biographische Angaben
Heinrich Wittmann wurde am 09. Mai 1916 in Bamberg geboren. Er besuchte von 1927-1936 das Neue Gymnasium und begann nach dem Einsatz beim Reichsarbeitsdienst das Studium der Theologie in Bamberg. Am 28. Juli 1940 wurde er zum Priester geweiht. Die Primiz feierte er am 04. August 1940 in Bamberg Maria Hilf. Kurze Zeit später erfolgte die Einberufung zur Wehrmacht (San.-Dienst), 1941 kam er mit der 10. Inf. Div. (mot) nach Russland. Nach Lazarettaufenthalten in der Heimat (Autounfall, Fleckfieber) wurde er schließlich mit der 113. Inf. Div. nach Stalingrad versetzt und wird dort seit Januar 1943 vermisst.
3. Zitierweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB Rep. 70 NLT 407, Nr. ...
16 VEs
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 12:22 MESZ