C Rep. 704 Spezialschule für Musikerziehung "Georg Friedrich Händel" (Bestand)
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C Rep. 704
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.2 Nachgeordnete Einrichtungen >> C Rep. 702-ff Schulen
Vorwort: C Rep. 704 - Spezialschule für Musikerziehung "Georg Friedrich Händel"
1. Schulgeschichte
Die 1968 gegründete zwölfklassige Oberschule führte ab der 3. Klasse zum Abitur und diente der Vorbereitung auf ein Studium als Musiklehrer. Neben dem Unterricht bildete die Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler in den Vokal- und Instrumentalensembles einen Schwerpunkt der Ausbildung. Die Kammerchöre, der Jugendchor, der Pionierchor und das Orchester wurden bis 1974 von Hans und Ilse Naumilkat geleitet.
Mit Magistratsbeschluss vom 17. August 1977 wurde die direkte Unterstellung unter den Magistrat von Berlin aufgehoben. Die Schule wurde dem Rat des Stadtbezirks Friedrichshain unterstellt. Sitz der Schule war das Gebäude Frankfurter Allee 6-8.
Zum 1. August 1991 wurde die Spezialschule für Musikerziehung "Georg Friedrich Händel" von einer Spezialschule in ein musikbetontes Gymnasium umgewandelt.
Das Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium ist heute ein öffentliches Gymnasium in Berlin, das als Schule besonderer pädagogischer Prägung den Schwerpunkt Musik hat und befindet sich nach wievor in Friedrichshain.
Die Überlieferung wurde 1987 von der Schule dem Stadtarchiv Berlin übergeben.
2. Bestandsinformation
Der Bestand umfasst 19 Akten (0,30 lfm) mit der Laufzeit 1967 - 1985. Er enthält Arbeitspläne, Analysen und Akten zu den Elternvertretungen. Einige Programme des Jugendchores runden den Bestand ab.
Die Retrokonversion der Findkartei erfolgte im Rahmen seiner Ausbildung durch den Archivinspektoranwärter Paul Gapski im November 2008. Eine redaktionelle Überarbeitung der Datensätze und des Vorwortes nahm die Archivarin Kerstin Bötticher im Oktober 2023 vor.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin. [Ergänzung 2017]
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 704, Nr. …
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 100-05 - Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats
LAB C Rep. 101 - Der Oberbürgermeister von Berlin
LAB C Rep. 105 - Magistrat von Berlin, Abteilung Finanzen
LAB C Rep. 107 - Magistrat von Berlin, Bezirksplankommission
LAB C Rep. 110-01 - Magistrat von Berlin, Chefarchitekt - Büro für Städtebau
LAB C Rep. 120 - Magistrat von Berlin, Abteilung Volksbildung
LAB C Rep. 135-02-02 (1945 - 1959) - Rat des Stadtbezirks Friedrichshain, Ratssitzungen
LAB C Rep. 135-02-02 (1960 - 1990) - Rat des Stadtbezirks Berlin-Friedrichshain
LAB C Rep. 135-13 - Rat des Stadtbezirks Berlin-Friedrichshain, Abteilung Volksbildung
LAB C Rep. 703 - Bezirksmusikschulinspektor/Bezirksmusikschule Berlin
LAB C Rep. 713 - Hochschule für Musik "Hanns Eisler"
4. Literatur
Die Musikschule in der DDR. Funktion und Leistungsangebot, Arbeitsweise, historische Aspekte, hrsg. von Walter Brüning, Hans Ludwig Wollong u. a., Berlin 1985.
https://haendelgym.de/
Berlin, Dezember 2009 / Oktober 2023 Heike Schroll und Kerstin Bötticher
1. Schulgeschichte
Die 1968 gegründete zwölfklassige Oberschule führte ab der 3. Klasse zum Abitur und diente der Vorbereitung auf ein Studium als Musiklehrer. Neben dem Unterricht bildete die Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler in den Vokal- und Instrumentalensembles einen Schwerpunkt der Ausbildung. Die Kammerchöre, der Jugendchor, der Pionierchor und das Orchester wurden bis 1974 von Hans und Ilse Naumilkat geleitet.
Mit Magistratsbeschluss vom 17. August 1977 wurde die direkte Unterstellung unter den Magistrat von Berlin aufgehoben. Die Schule wurde dem Rat des Stadtbezirks Friedrichshain unterstellt. Sitz der Schule war das Gebäude Frankfurter Allee 6-8.
Zum 1. August 1991 wurde die Spezialschule für Musikerziehung "Georg Friedrich Händel" von einer Spezialschule in ein musikbetontes Gymnasium umgewandelt.
Das Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium ist heute ein öffentliches Gymnasium in Berlin, das als Schule besonderer pädagogischer Prägung den Schwerpunkt Musik hat und befindet sich nach wievor in Friedrichshain.
Die Überlieferung wurde 1987 von der Schule dem Stadtarchiv Berlin übergeben.
2. Bestandsinformation
Der Bestand umfasst 19 Akten (0,30 lfm) mit der Laufzeit 1967 - 1985. Er enthält Arbeitspläne, Analysen und Akten zu den Elternvertretungen. Einige Programme des Jugendchores runden den Bestand ab.
Die Retrokonversion der Findkartei erfolgte im Rahmen seiner Ausbildung durch den Archivinspektoranwärter Paul Gapski im November 2008. Eine redaktionelle Überarbeitung der Datensätze und des Vorwortes nahm die Archivarin Kerstin Bötticher im Oktober 2023 vor.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin. [Ergänzung 2017]
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 704, Nr. …
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 100-05 - Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats
LAB C Rep. 101 - Der Oberbürgermeister von Berlin
LAB C Rep. 105 - Magistrat von Berlin, Abteilung Finanzen
LAB C Rep. 107 - Magistrat von Berlin, Bezirksplankommission
LAB C Rep. 110-01 - Magistrat von Berlin, Chefarchitekt - Büro für Städtebau
LAB C Rep. 120 - Magistrat von Berlin, Abteilung Volksbildung
LAB C Rep. 135-02-02 (1945 - 1959) - Rat des Stadtbezirks Friedrichshain, Ratssitzungen
LAB C Rep. 135-02-02 (1960 - 1990) - Rat des Stadtbezirks Berlin-Friedrichshain
LAB C Rep. 135-13 - Rat des Stadtbezirks Berlin-Friedrichshain, Abteilung Volksbildung
LAB C Rep. 703 - Bezirksmusikschulinspektor/Bezirksmusikschule Berlin
LAB C Rep. 713 - Hochschule für Musik "Hanns Eisler"
4. Literatur
Die Musikschule in der DDR. Funktion und Leistungsangebot, Arbeitsweise, historische Aspekte, hrsg. von Walter Brüning, Hans Ludwig Wollong u. a., Berlin 1985.
https://haendelgym.de/
Berlin, Dezember 2009 / Oktober 2023 Heike Schroll und Kerstin Bötticher
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ