Hans Wirsick, Müller zu Kembach (Kentpach), und Barbara, seine eheliche Hausfrau, die von Nicolauß Ranck, Chorherrn der Stiftung Unserer Lieben Frauen und Besitzer des Georgen-Altars zu Wertheim, für 15 fl einen dem Altar gehörigen Morgen Wingert in Kembacher Markung gekauft haben, der links an der Heiligen Wingert und rechts an Cuntz Beucheln anstößt, verpflichten sich, bis zur Abzahlung der Kaufsumme dem Vikar den Jahreszins mit 3 Ort von 1 g. fl. an Cathedra Petri zu entrichten, außerdem auf Mariae Himmelfahrt 1 Sommerhuhn oder 4 d. Als Lehnherrn steht dem Vikar des Altars Handlohn von dem Wingert zu. Als Unterpfand für Zins und Kaufgeld setzen die Käufer außer dem Kaufobjekt mit Einwilligung Niclauß Veters, Chorherrn des St. Niclaus-Altars derselben Stiftung, einen diesem jährlich mit 1 d zinsigen Morgen Wingert zu Kembach, wovon die eine Hälfte an der Heiligen Wingert und an Cuntz Schneider anstößt, die andere Hälfte -davon getrennt- an Peter Gerleß und Cuntz Schneider. Drei Jahre lang haben die Käufer das Recht, vom Kaufgeld je 1 Ort eines fl. samt Zinsen mit 5 fl. abzulösen, jedoch je mit Ankündigung ein Vierteljahr vor Cathedra Petri.