Irmentrud, ihre Söhne Odelrich und Iring und ihre Töchter bekennen: Nach dem Tod ihres Ehemannes bzw. Vaters Konrad sind 5 Joch Weinberge [in Würzburg] am Karrenpfad (Kernepheid) und [in Randersacker] an den Rüdern (Ruderen) an sie gefallen, die der Priester Heinrich dem Kloster St. Stephan [in Würzburg] geschenkt hatte. Diese Weinberge haben ihnen nun der Abt R[aphold] und der Konvent des Klosters zu Erbrecht überlassen. Sie haben davon jedes Jahr nach dem 29. September (post festum sancti Michahelis archangeli) 40 Pfennige zu einem Jahrtag für Konrad und dessen Vater Ruppold sowie am 31. Oktober (in vigilia Omnium Sanctorum) 4 Unzen an das Kloster zu entrichten. Zeugen: Gotebold Linke, Helwig, Engelbert und dessen Söhne Engelbert und Heinrich, Heinrich, Erkenbold, Bernold, Gernod, Bernolf, Wolfram, Heinrich und sein Sohn Luitpert, Konrad, Emehard, Morhard, Adelhard und der Teppichweber Enwig. Aussteller: Irmentrud. Empfänger: Kloster St. Stephan