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Oberrheinische Reichsritterschaft >> 6 Ritterabschiede seit 1542
1790
Enthält: 1790 April 13 (Frankfurt, Gasthaus zum Römischen Kaiser): rheinischer Abschied: Vorbereitung der Kaiserwahl, Vikariat, u. a.: Werbung in Wien und bei allen Kurfürsten durch genannte Mitglieder zugunsten der Reichsritterschaftsinteressen, 'donativum' der Reichsritterschaft an den Kaiser (8.000 Dukaten) wie üblich oder Rekruten, die der Kaiser wünscht, im gleichen Wert, Reichshofrataent Heinr[ich] v. Walter wird 'Chargé d'affaires' der Reichsritterschaft in Wien, Geh.Rat v. Leyden desgl. beim Reichsvikariat in München, Delegation der Reichsritterschaft zum Wahlkonvont, Original, rheinisches Direktorium, zahlreiche Beilagen, u. a.: Promemoria über die der Reichsritterschaft von den Reichsständen bestrittenen Rechte (Nr. 4), vorbereitende Korrespondenz
Enthält: Promemoria der Mittelrheinischen Reichsritterschaft über ihre Finanzschwäche infolge der Unterschlagungen Tabors (rund 400.000 fl. Nr. 10), zweites Protokoll der sechs rheinischen Delegierten, 7. / 17. April 1790, etwa wie vorher, mit Beilagen, u. a.: Promemoria 'Von Lehnsverbindlichkeiten, Lehnsaufträgen und daraus entstandenen Gesetzen und Rechten', darin S. 11-122 Zusammenstellung der dem Reichsadel seit Ende des 16. Jh. verliehenen Reichslehen (Nr. II 8), viele Korrespondenzen
Enthält: 1790 Juli 10 (Heilbronn): Korrespondenztagsabschied: Kaiserwahl, Wahlkapitulation, Werbungen bei Kurhöfen und Wahlbotschaften, 'Donativum' (lieber Geld als Rekruten), Ablehnung der Rezeption Schwarzenbergs und Retrakt auf dessen Herrschaft Illereichen [Kreis Illertissen], Mittel gegen Güterentfremdung, Verfahren bei Unterlassung von Retraktsanzeigen bzw.-ausschreiben
Enthält: harte Bedrängnis des elsässischen Adels durch die französische Revolution, Tätigkeit v. Walters und v. Leyden wird auf die Wahlzeit beschränkt,Engagierung eines Göttinger Staatsrechtslehrers für Vorlesungen über staatsrechtliche Materien der Reichsritterschaft, beglaubigte Kopie des rheinischen Direktoriums, zahlreiche Beilagen, u. a.: Entwurf zu einem Pakt aller Mitglieder des Kantons Gebirg (wie früher Odenwald) gegen Güterveräußerung, Gutachten des Regierungspräsidenten v. Preuschen über die Mittel zur Erhaltung des Reichsadels, Verhinderung des Lehnsheimfalls sowie der Veräußerung von Allodien oder Lehen, auch durch Auftragung zu Lehen an Reichsstände (Nr. 6), Vorschläge zur Besserung des Rezeptionsstatuts (Nr. 7), desgl. gegen Veräußerungen von Reichsritterschaftsgütern (Administrierung schlechter Hauswirte, Fideikommisse, Hilfsfonds in jedem Kanton, Besserung bzw. Erleichterung der Rezeptionen etwa bei 'reichen Particuliers' [z. B. bei Erwerb von Rittergütern über 100.000 fl. Erlass der üblichen Erfordernisse] Nr. 8), Plan zur Beilegung des Reichshofratsprozesses Kanton Rhön-Werra / Hochstifte Bamberg-Würzburg wegen Obsignation, Inventur, Erbteilung der in den hochstiftischen Landen verstorbenen Mitglieder (Nr. 9), viertes. 'Protocollum commune' der sechs rheinischen Delegierten 5. /10. Juli.Fünftes Diarium des Sekretärs Lindemann 29.6.-10.7., dabei: Sitzordnung im Gasthaus zur Rose, Eröffnungsrede des Generaldirektors der Reichsritterschaft C. Friedr[ich] Reinh[ard].v. Gemmingen-Guttenberg, Teilnehmerliste
Enthält: 1790 August 7 (Mainz): Oberrheinischer Ritterschafts-Ritterratsabschied, u. a.: Vergleichsverhandlungen mit Kurmainz, Oberrheinische Reichsritterschaft / Kurpfalz (besonders Kollektation Planig)
Enthält: österreichische Werbungen in Reichsritterschaftsorten, Oberrheinische Reichsritterschaft wünscht v. Walter als dauernden Geschäftsträger der Reichsritterschaft in Wien, Rezeption des v. Preuschen gegen Erlass der statutenmäßigen Praestanda von 2.000 fl. (wegen besonderer Verdienste), Original, OberrheinischeReichsritterschaft, Beiakten: wertvoller Bericht über den rheinischen Rittertag 19.4.1790, 'Betrachtungen' über die kaiserliche Wahlkapitulation in bezug auf die ritterschaftlichen Gerechtsamen, Entwurf, Übersicht der Irrungen mit Kurmainz (17 Punkte)
Sachakte
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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