Kopialbuch über Verträge zwischen dem Deutschen Orden einerseits und den Capler von Oedheim bzw. Württemberg anderer seits NB! fol. 24 wurde um 1750 durch eine neue Abschrift ersetzt; vgl. den Schreiber unten in Nr. 38.
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 81 a Nr. 1
15 (korrigiert aus: 16)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 81 a Capler von Oedheim gen. Bautz, Freiherren
Capler von Oedheim gen. Bautz, Freiherren >> 1. Württembergisches Lehen Schloß Oedheim (1502 Vgl. unten Nr. 12-13!)
(1502-1606) um 1620
Enthält: fol. 1: Schlichtung des Anselm von Eicholzheim, Vogt zu Mosbach, Hartmann Stumpf von Schweinberg, Simon von Neudeck und Herbort Thiele zwischen dem Deutschmeister Hartmann von Stockheim einer- und den Brüdern Heinrich und Ulrich Caplon von Oedheim genant Bautzen andererseits wegen des von Genofeva von Wittstadt herrührenden, Ellwangen lehenbaren Teils an Heuchlingen (Heuchelheim), der Pfändung von Schafen und Schweinen durch den Deutschen Orden, des Verbots einiger Egerten zu Lautenbach durch diesen, des Verbots von Immobilienerwerb durch die Bautz im Amt Scheuerberg und in Oedheim, der Frondienste des bautzschen Hofmanns zu Willenbach wegen seiner Oedheimer Güter, des Weidgangs und Durchtriebs der bautzschen Schäfereien Willenbach und Brambach (Hove zu Brambach) in den Markungen Untergriesheim, Jagstfeld und Heuchlingen, der Beschlagnahme bautzscher Äcker, des Fahrs zu Oedheim und der Verletzung des Schäfers zu Lautenbach durch die Bautz, alles vorbehaltlich der Rechte der Kurpfalz als Lehenherr der Bautz, 1502 Mai 10; fol. 9': Schlichtung des Anselm von Eicholzheim, Vogt zu Mosbach, Hans von Welden, OT,Komtur zu Heilbronn, und Konrad von Helmstadt zwischen demDeutschmeister Hartmann von Stockheim einer- und den BrüdernHeinrich und Ulrich Capler von Oedheim gen. Bautz andererseitswegen der restlichen Ablösung des von Genofeva (Jenife) vonWittstadt herrührenden halben Lehens Burg Heuchlingen mit Zugehörden, für das der + Deutschmeister Endres von Grumbach bereits 80 fl an Peter und Johann von Brehmen (Bremen) bezahlthatte, wegen der Weinberge am Seeberg bei Lautenbach, der bautzschen Schäfereien Willenbach und Brambach, des Verbots von Immobilienerwerb durch die Bautz im Amt Scheuerberg und inOedheim und der Beschlagnahme bautzscher Äcker, 1502 Juni 14; fol. 15': wie Nr. 5; fol. 20': wie Nr. 6; fol. 25:wie Nr. 8;anschließend: Vertrag zwischen Erzherzog Maximilian, Administrator des Hochmeistertums und Deutschmeister, und Herzog Friedrich I. zu Württemberg wegen des Weidgangs des Hofbauern oder Schäfers auf dem Willenbacher Hof in HagenbacherMarkung und ihres Durchtriebs durch Heuchlinger Markung, derAbsteinung der Untergriesheimer und Willenbacher Markungen,der dort verlaufenden Fahr- und Ladstraße und des Schlosses Oedheim, der bautzschen Jagdrechte im Lindach auf Degmarner Markung, des Erwerbs von Gütern von deutschordischen Untertanen auf Willenbacher Markung durch die Bautz sowie der Beendigung des Prozesses vordem Reichskammergericht, 1606 Okt. 16
Darin: Auszug aus einem bautzschen Lagerbuch von 1582 über die Rechte der Pfarrei Oedheim und bautzsche Güter zu Oedheim Vermerk auf dem Außentitel: verschiedene Verträge wovon die Originalia bei hochfürstlich würtembergischem Lehenhof liegen und aus dem sub Rub. Bauzische Gravamina contra Teutschen Orden registrirten Püchl erfahren - Einband: Urkundenfragment
Darin: Auszug aus einem bautzschen Lagerbuch von 1582 über die Rechte der Pfarrei Oedheim und bautzsche Güter zu Oedheim Vermerk auf dem Außentitel: verschiedene Verträge wovon die Originalia bei hochfürstlich würtembergischem Lehenhof liegen und aus dem sub Rub. Bauzische Gravamina contra Teutschen Orden registrirten Püchl erfahren - Einband: Urkundenfragment
1 Bd. in 40
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:47 MEZ
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Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
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- Sonstige weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Capler von Oedheim gen. Bautz, Freiherren (Bestand)
- 1. Württembergisches Lehen Schloß Oedheim (1502 Vgl. unten Nr. 12-13!) (Gliederung)