Schlichtung eines Streits zwischen den Brüdern von Urff um Einkünfte zu Trockenerfurth und Oberurff
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Urk. 18, 213
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1318 Okt. 14
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1310-1319
1318 Oktober 14
Ausf. Perg. - Urspr. 3 Sg. abh.: 1. fehlt. 2. DreieckSg. Thilos von Elben (besch.), Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.287 Nr.7. 3. fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum anno domini 1318, pridie Idus Octobris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann von Falkenberg (Valkinberg), Scholaster des Stifts Minden (ecclesie Myndensis), und Thilo von Elben, Wäppner (armiger), bekunden, daß sie im Streit (briga) zwischen dem Cappeler Chorherrn (monachus) Werner von Urff (Orphe) einerseits und seinem Bruder Heinrich andererseits eine Einigung wie folgt herbeigeführt haben: Heinrich soll Werner auf Lebenszeit sowie dem Stift Cappel gestatten, den Besitz von Gütern, die er und sein Bruder Guntram ihm zugewiesen hatten, zu genießen, nämlich vom Zehnten zu Trockenerfurth (Trokin Erphirte) 4 Malter Korn und Hafer und von Gütern in Oberurff (Obirn Orphe) 6 Malter. Nach Werners Tod sollen diese Fruchteinkünfte an Heinrich und seine Erben zurückfallen, ausgenommen 3 Malter aus den Oberurffer Gütern, die zu Werners Seelenheil und dem seiner Schwester, einer Chorfrau (monialis) zu Cappel, auf ewig beim Cappeler Konvent verbleiben. Heinrich verpflichtet sich eidlich, alles Vorgeschriebene zu erfüllen (omnia prescripta seruare et inplere me obligo fidei per promissum).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super bona in obern Vrphe
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Johann von Falkenberg, Otto Hund (Hunt), Hermann von Holzhausen und Friedrich von Hertingshausen (Hertingeshusen)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: der Fritzlarer Kanoniker Konrad von Elben
Vermerke (Urkunde): Zeugen: der Wäppner Otto Hund
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Magister Johann von Fritzlar
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hermann von Falkenberg, Thilo von Elben, Heinrich von Urff
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift (zweifach) Kopiar K 270, 187r; 187v-188r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Gilsa: Burg Niederurf (wie Nr.73) Beil.III S.99
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.280 f., 284
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.76
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann von Falkenberg (Valkinberg), Scholaster des Stifts Minden (ecclesie Myndensis), und Thilo von Elben, Wäppner (armiger), bekunden, daß sie im Streit (briga) zwischen dem Cappeler Chorherrn (monachus) Werner von Urff (Orphe) einerseits und seinem Bruder Heinrich andererseits eine Einigung wie folgt herbeigeführt haben: Heinrich soll Werner auf Lebenszeit sowie dem Stift Cappel gestatten, den Besitz von Gütern, die er und sein Bruder Guntram ihm zugewiesen hatten, zu genießen, nämlich vom Zehnten zu Trockenerfurth (Trokin Erphirte) 4 Malter Korn und Hafer und von Gütern in Oberurff (Obirn Orphe) 6 Malter. Nach Werners Tod sollen diese Fruchteinkünfte an Heinrich und seine Erben zurückfallen, ausgenommen 3 Malter aus den Oberurffer Gütern, die zu Werners Seelenheil und dem seiner Schwester, einer Chorfrau (monialis) zu Cappel, auf ewig beim Cappeler Konvent verbleiben. Heinrich verpflichtet sich eidlich, alles Vorgeschriebene zu erfüllen (omnia prescripta seruare et inplere me obligo fidei per promissum).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super bona in obern Vrphe
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Johann von Falkenberg, Otto Hund (Hunt), Hermann von Holzhausen und Friedrich von Hertingshausen (Hertingeshusen)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: der Fritzlarer Kanoniker Konrad von Elben
Vermerke (Urkunde): Zeugen: der Wäppner Otto Hund
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Magister Johann von Fritzlar
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hermann von Falkenberg, Thilo von Elben, Heinrich von Urff
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift (zweifach) Kopiar K 270, 187r; 187v-188r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Gilsa: Burg Niederurf (wie Nr.73) Beil.III S.99
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.280 f., 284
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.76
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ