Merker / Baurath, Familie (Bestand)
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VI. HA, FA Merker / Baurath
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Laufzeit: 1802 - 1938
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Im Mittelpunkt der kleinen Überlieferung der Familien Baurath und Merker stehen der Polizeisekretär Friedrich Wilhelm Simon Baurath (geb. 1789) und seine Frau Ida Emilie Wilhelmine (geb. Merker, 1804), Tochter des Polizeirats Johann Friedrich Carl Merker. Aus beiden Familien sowie den verwandten Bonatz und Stempell sind Dokumente überliefert, neben verschiedenen Personenstandsunterlagen handelt es sich dabei um Briefe, u.a. von General Henkel von Donnersmarck an seinen Freund Johann Friedrich Carl Merker zum Tod von dessen Sohn Eduard bei einem Duell in Bar le Duc im Juni 1817.
Außerdem werfen Arbeitsvertrag und -zeugnisse Schlaglichter auf die Situation weiblicher Lehrkräfte in den 1860er und 1870er Jahren. Auffällig sind zudem die in größerer Zahl überlieferten Gelegenheitsdichtungen.
Völlig überraschend liegt in diesem Familienarchiv auch eine farbige Zeichnung des Wappens der von der Trenck vor, allerdings ohne Grafenkrone unvollständig, wie Graf von der Trenck feststellte (vgl. hier S. 7, Nr. 31).
Das kleine Familienarchiv wurde dem GStA PK im Jahr 2014 als Depositum übergeben. Es unterliegt keinen Benutzungsbeschränkungen.
Letzte vergebene Nummer: 54
Der Bestand lagert derzeit im Magazin Dahlem.
Die Akten sind auf rosa Leihscheinen wie folgt zu bestellen:
VI. HA FA Merker / Baurath, Nr.
Zitierweise:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, FA Merker / Baurath, Nr.
Berlin, 14. September 2016
(Dr. Schnelling-Reinicke, ADir'in)
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, FA Merker / Baurath
Im Mittelpunkt der kleinen Überlieferung der Familien Baurath und Merker stehen der Polizeisekretär Friedrich Wilhelm Simon Baurath (geb. 1789) und seine Frau Ida Emilie Wilhelmine (geb. Merker, 1804), Tochter des Polizeirats Johann Friedrich Carl Merker. Aus beiden Familien sowie den verwandten Bonatz und Stempell sind Dokumente überliefert, neben verschiedenen Personenstandsunterlagen handelt es sich dabei um Briefe, u.a. von General Henkel von Donnersmarck an seinen Freund Johann Friedrich Carl Merker zum Tod von dessen Sohn Eduard bei einem Duell in Bar le Duc im Juni 1817.
Außerdem werfen Arbeitsvertrag und -zeugnisse Schlaglichter auf die Situation weiblicher Lehrkräfte in den 1860er und 1870er Jahren. Auffällig sind zudem die in größerer Zahl überlieferten Gelegenheitsdichtungen.
Völlig überraschend liegt in diesem Familienarchiv auch eine farbige Zeichnung des Wappens der von der Trenck vor, allerdings ohne Grafenkrone unvollständig, wie Graf von der Trenck feststellte (vgl. hier S. 7, Nr. 31).
Das kleine Familienarchiv wurde dem GStA PK im Jahr 2014 als Depositum übergeben. Es unterliegt keinen Benutzungsbeschränkungen.
Letzte vergebene Nummer: 54
Der Bestand lagert derzeit im Magazin Dahlem.
Die Akten sind auf rosa Leihscheinen wie folgt zu bestellen:
VI. HA FA Merker / Baurath, Nr.
Zitierweise:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, FA Merker / Baurath, Nr.
Berlin, 14. September 2016
(Dr. Schnelling-Reinicke, ADir'in)
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, FA Merker / Baurath
Umfang: 0,1 lfm (54 VE); Angaben zum Umfang: 0,1 lfm (50 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ