11 Bürger von Möckmühl - nämlich Melchior Binickher, Stadtschreiber; Georg Dieter; Katharina, Witwe des Hans Bawman; Margretha, Witwe des Bernhard Egen; Kaspar Batz; Endris Güntter, der Gerber; Maria, Witwe des Hans Schinbain; Sebastian Rentz, Stiftsverwalter; Michel Hoberlen; Bastian Höpfer; Debold Bangart - bekunden hiermit: Ihr Kraut- und Binetschgarten - etwa 1 Viertel groß, unterm Schloß zwischen dem Schloßweg und dem Fußpfad zum Garten des Martin Reidenberger hin gelegen, belastet mit einem Zins von 7 Schilling 4 Pfennig pfalzgräfische Währung an die Kellerei Möckmühl - ist ihnen von Herzog Friedrich von Württemberg auf Widerruf überlassen und kann jederzeit wieder eingezogen werden. Geschieht das, wird der Zins hinfällig.
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11 Bürger von Möckmühl - nämlich Melchior Binickher, Stadtschreiber; Georg Dieter; Katharina, Witwe des Hans Bawman; Margretha, Witwe des Bernhard Egen; Kaspar Batz; Endris Güntter, der Gerber; Maria, Witwe des Hans Schinbain; Sebastian Rentz, Stiftsverwalter; Michel Hoberlen; Bastian Höpfer; Debold Bangart - bekunden hiermit: Ihr Kraut- und Binetschgarten - etwa 1 Viertel groß, unterm Schloß zwischen dem Schloßweg und dem Fußpfad zum Garten des Martin Reidenberger hin gelegen, belastet mit einem Zins von 7 Schilling 4 Pfennig pfalzgräfische Währung an die Kellerei Möckmühl - ist ihnen von Herzog Friedrich von Württemberg auf Widerruf überlassen und kann jederzeit wieder eingezogen werden. Geschieht das, wird der Zins hinfällig.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a U 21
Aus: A 249 Bü 1795
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 249 a Rentkammer: Urkunden
Rentkammer: Urkunden >> Urkunden
1596 September 1
Quart (Höhe x Breite)
Urkunden
Siegler: Stadt Möckmühl
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ