Wildruf- und Horndrechsler (Bestand)
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E 5/88
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 5 - Handwerksarchive >> E 5/88 - Handwerksarchiv / Wildruf- und Horndrechsler
Der vorliegende Bestand wurde im Zuge der Revision aus dem Bestand E 5/17 - Drechsler Nr. 41 und 53, ausgegliedert. Die von den Drechslern zu unterscheidenden Wildruf- und Hornmacher, die jedoch kein Metall bearbeiten durften, erhielten 1662 eine eigene Handwerksordnung.Der Einzelbestand enthält neben Namensverzeichnissen der Wildruf- und Horndrechslermeistern, Rugamtsprotokolle, Ratserlasse, vor allem Akten zu Handwerksstreitigkeiten mit anderen Handwerken, v.a. Kammmacher und Drechsler. Des Weiteren auch in größerer Anzahl Unterlagen der Familien Maas und Herrmann. Johann Engelhard Herrmann war der letzte Wildruf- und Horndrechslermeister in Nürnberg. Zu erwähnen wäre eine Porträtzeichnung des Johann Engelhard Herrmann und seiner Ehefrau mit der Nürnberger Burg im Hintergrund.
Einheiten: 13
Bestand
Deutsch
Drechsler
Handwerksarchive (Einzelbestände)
Herrmann, Familie
Horndrechsler
Maas, Familie
Wildruf- und Horndrechsler
Wildruf- und Horndrechslermeister
Wildruf- und Hornmacher
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ