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Kirchengemeinde Bielefeld - Erlöser (Bestand)
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Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 04. Deposita von Kirchenkreisen und Kirchengemeinden >> 04.2. KG Kirchengemeinden >> 04.2.01. Kirchenkreis Bielefeld
1912 - 2004
Das Archiv der Ev.-Luth. Erlöser-Kirchengemeinde Bielefeld (Ev. Kirchenkreis Bielefeld) wurde 2012 im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen verzeichnet. Es umfasst insgesamt 32 Verzeichnungseinheiten, die sich über den Zeitraum von 1912 bis 2004 erstrecken.Bei dem vorliegenden Archivbestand handelt es sich um die wenige erhaltene Überlieferung der Erlöser-Kirchengemeinde, die 1949 als selbständige Kirchengemeinde aus der Stiftskirchengemeinde Schildesche ausgepfarrt wurde. Kirchliches Leben entfaltete sich bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts in dem Bielefelder Arbeiterstadtteil "Sudbrack": 1890 wurde die Kleinkinderschule Elim eingeweiht. Die Vorstandsprotokolle dieses Kindergartens sind im Gemeindearchiv seit 1912 vorhanden und bilden damit die ältesten erhaltenen Dokumente. Dass bereits seit 1919 mit den Protokollbüchern des Presbyteriums die zentrale schriftliche Überlieferung der Kirchengemeinde lückenlos vorliegt, entschädigt für die sonst geringe Schriftgutdichte. Da 1958 die Bodelschwingh-Kirchengemeinde und die Matthäus-Kirchengemeinde Bielefeld aus der Erlöser-Kirchengemeinde ausgepfarrt wurden, empfiehlt es sich, bei Recherchen auch die (bisher unverzeichneten) Altregistraturen dieser Kirchenge-meinden (heute beide: Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde) hinzuzuziehen. Die Erlöser-Kirchengemeinde ging 2004 bei der Vereinigung mit der bisherigen Johanniskirchengemeinde in der neuen Lydia-Kirchengemeinde Bielefeld auf .Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke „Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter „Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Nach den Erschließungsvermerken folgt die alte Archivsignatur oder das Aktenzeichen, falls sie auf der Akte vermerkt waren. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.02.2003 in der Fassung vom 29.10.2020 bzw. des Aufbewahrungs- und Kassationsplans der EKvW vom 29.10.2020.Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: LkA EkvW 4.247 Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur des entsprechenden Archivales). Das Kürzel steht in dieser Reihenfolge für "Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, Bestand 4.247 Nr. ...".Literatur zur Gemeindegeschichte:Evangelisch-luth. Erlöser-Kirchengemeinde in Sudbrack. 100 Jahre Elim. 1890-1900, hg. v. Presbyterium der Erlöserkirchengemeinde Bielefeld, 1990.Murken, Jens: Die evangelischen Gemeinden in Westfalen Bd. 1 (Schriften des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen 11), Bielefeld 2008, S. 163-165.
Form und Inhalt: Das Archiv der Ev.-Luth. Erlöser-Kirchengemeinde Bielefeld (Ev. Kirchenkreis Bielefeld) wurde 2012 im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen verzeichnet. Es umfasst insgesamt 32 Verzeichnungseinheiten, die sich über den Zeitraum von 1912 bis 2004 erstrecken.
Bei dem vorliegenden Archivbestand handelt es sich um die wenige erhaltene Überlieferung der Erlöser-Kirchengemeinde, die 1949 als selbständige Kirchengemeinde aus der Stiftskirchengemeinde Schildesche ausgepfarrt wurde. Kirchliches Leben entfaltete sich bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts in dem Bielefelder Arbeiterstadtteil "Sudbrack": 1890 wurde die Kleinkinderschule Elim eingeweiht. Die Vorstandsprotokolle dieses Kindergartens sind im Gemeindearchiv seit 1912 vorhanden und bilden damit die ältesten erhaltenen Dokumente. Dass bereits seit 1919 mit den Protokollbüchern des Presbyteriums die zentrale schriftliche Überlieferung der Kirchengemeinde lückenlos vorliegt, entschädigt für die sonst geringe Schriftgutdichte. Da 1958 die Bodelschwingh-Kirchengemeinde und die Matthäus-Kirchengemeinde Bielefeld aus der Erlöser-Kirchengemeinde ausgepfarrt wurden, empfiehlt es sich, bei Recherchen auch die (bisher unverzeichneten) Altregistraturen dieser Kirchenge-meinden (heute beide: Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde) hinzuzuziehen. Die Erlöser-Kirchengemeinde ging 2004 bei der Vereinigung mit der bisherigen Johanniskirchengemeinde in der neuen Lydia-Kirchengemeinde Bielefeld auf .
Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke ”Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter ”Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Nach den Erschließungsvermerken folgt die alte Archivsignatur oder das Aktenzeichen, falls sie auf der Akte vermerkt waren. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.
Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.02.2003 in der Fassung vom 29.10.2020 bzw. des Aufbewahrungs- und Kassationsplans der EKvW vom 29.10.2020.
Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.
Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: LkA EkvW 4.247 Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur des entsprechenden Archivales). Das Kürzel steht in dieser Reihenfolge für "Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, Bestand 4.247 Nr. ...".
Literatur zur Gemeindegeschichte:
Evangelisch-luth. Erlöser-Kirchengemeinde in Sudbrack. 100 Jahre Elim. 1890-1900, hg. v. Presbyterium der Erlöserkirchengemeinde Bielefeld, 1990.
Murken, Jens: Die evangelischen Gemeinden in Westfalen Bd. 1 (Schriften des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen 11), Bielefeld 2008, S. 163-165.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.