Kurfürst Philipp von der Pfalz schlichtet vertraglich Streitigkeiten zwischen Bürgermeister, Rat und Bürgern zu Worms einer- und den Gemeinden von Roxheim und Bobenheim andererseits. Dabei ging es um die Bürgerweide, die die Dörfer mit ihren Pferden genutzt und die die von Worms mitsamt Pferden gepfändet haben. Da Bischof Johann von Worms derzeit im Dienst des Pfalzgrafen zu Rom weilt, haben sich die Dörfer an den Pfalzgrafen gewandt. Dieser hat bei den Wormsern erreicht, dass sie Pfand und Pferde wieder den Dörfern überlassen und ihnen bis zur Rückkehr des Bischofs gestatten, ihre Pferde auf die Weide zu treiben, wobei sich diese dabei gebührlich verhalten sollen. Dies ändert nichts an Besitz und Gerechtigkeiten.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Baden-Württemberg
Objekt beim Datenpartner
Loading...