Kaiserliche Post im Bistum Paderborn
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XVI/ 1
B 402 Fürstbistum Paderborn, Kanzlei
Fürstbistum Paderborn, Kanzlei >> 15. Münzwesen >> 15.1. Postsachen
1617-1782
Enthaeltvermerke: 1617 Erinnerung Kaiser Mathias an den Abschlag des Bistums zum allgemeinen Postwesen. 1627 Poststelle. 1654 Verpflichtung des Postmeisters zu Lippstadt Hermann Ellinghausen im Bistum Paderborn. 1657/62 Vergleich des Postmeisters zu Köln Johann Baptist zum Bach gen. Coeßfeld. 1662 Vergleich der Stadt Hildesheim über die reitende und fahrende Post. 1664 Landfuhren ohne Nachteil für die kaiserliche Post. 1665 Vergleich mit Postmeister Henrich Steiling zu Paderborn. 1667 Behinderung der reitenden Post nach Bielefeld vor Paderborn. 1669 Wöchentlich Post zu Marienfeld. Förderung der Post von Rheda über Warendorf und Münster nach Rheine. Wagenpost von Neuhaus nach Neuenkirchen. Hermann Ellinghausen, kurbrandenburgischer Postmeister zu Lippstadt, Ernennnung zum Postdirektor. Beschwerde des Grafen von Thurn und Taxis über Hermann Ellinckhausen zu Cioeßfeld, Postmeister zu Lippstadt. 1679 (Druck) Postordnung zwischen Münster und Paderborn. 1680 (Druck) Kaiserliches Patent für Graf Eugen Alexander von Thurn und Taxis. 1683 Behinderung der kaiserlichen Post in den braunschweigischen Landen. Pfalz-Neuburgische Post (Postlauf von Lippstadt über Detmold nach Hannover). Beschwerden des Fürsten von Thurn und Taxis über die Brüder Ellinghausen in Lippstadt, Hamm und Lünen. 1684 Ausweitung der Post durch den braunschweigischen Geh. Rat Franz Ernst von Platen. Postvergleich mit dem kaiserlichen Postmeister zu Köln E. Langenberg. Postvertrag mit dem Paderborner Postmeister Johann Jacob Bingen. Postgebühren in Köln. 1685 Vergleich mit dem Postmeister zuPaderborn Johann Jakob Bingen 1686Beschwerden über die Eingriffe in das kaiserliche Postregal. Kurpfälzische Bestätigunbg des kaiserliche Postmandats (Druck). Kurmainzer Postpatent. 1693 Postvertrag mit Johann Henrich Bingen, kaiserlicher Postmeister zu Paderborn. Postordnung zwischen Münster und Osnabrück, Coesfeld und Wesel, Warendorf und Bielefeld sowie Warendorf und Paderborn (Druck). 1695 Postvaertrag mit Henrich Thorbecke über die Post von Münster nach Zwolle. Beschwerde Henrich Ignaz Voss über Postgebühren. 1697 Privileg für Johann Middendorf, Postführer zu Warendorf - Klage über den Vorgänger Henrich Tellmann und dessen Gegenbeschwerde. 1698 Postordnung von Paderbonr über Rietberg, Warendorf, Münster nach Zwolle. 1699 Privileg für Johann Middendorf. Klage des Postmeisters zu Kassel über die schlechten Wege bei Warburg. 1700 Reglement der wöchentlichen Post zwischen Münster, paderborn und Kassel. 1705/07 Postfuhren von Warendorf über Paderborn nach Kassel. 1706-1708 gedruckte Postordnungen. 1708 Untersagung neuer Landposten. 1721 Unterstützung der Post durch örtliche Pferdehalter. 1758 Vorbehalte des Reichshofrats gegen die Hessen-Kasselsche Poststation in Büren. 1763 Lippischer Wunsch nach Erneuerung der Post von Paderborn über Detmold nach Hannover. 1764 Empfehlung von Verhandlungen mit Hessen-Kassel. 1768-1782 Protokoll über Extrapostfuhren des Postmeisters Waltrop. o. D. Johann Middendorf - Vorschlag einer Postordnung
Bestände vor 1815
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:13 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Paderborn, Kanzlei (Bestand)
- 15. Münzwesen (Gliederung)
- 15.1. Postsachen (Gliederung)