Die mit dem hochfürstlichen Offizialatgericht zu Paderborn ratione jurisdictionis gehabte Differenzen betreffend
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Loculus VI, Paket E Nr.1-7
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 3. Die hohen und niederen Gerichtsbarkeiten
1678-1728
Enthaeltvermerke: enth.: 1) rescriptum celebrissimi principis Fernandi wegen vom Offizialen in Freienstuhlssachen schabini Schaden contra Annen Marien Langen zu Lichtenau an dasiges geistliches Hofgericht avozierter Klage, wobei er dem Rentmeister zum Dringenberg meldet, daß dem officiali anbefohlen, sich dergleichen und anderer zur Kammer gehörigen Sachen zu enthalten, auch anitzo reskribiert seie, diese Sache ans Amt Dringenberg zu remittieren, 15.Febr.1678; 2) beschwerende Anzeige und Bitte etc. anwalts Oberamt Dringenberg contra hochfürstliches Offizialatgericht ad causam Hovedissen contra Gelhaus, bei der hochfürstlichen Regierung übergeben in anno 1751; 3) gravamina cum petito legali et adjunctis sub litteris A et B anwalts des Oberamts Dringenberg contra judicium officialatus ad causam Hovedissen contra Gelhaus, exhibitum in cancellaria de 17.novembris 1751; 4) Schreiben des Oberamt Dringenbergischen prioris, wobei er die in dieser Sache abgesprochenen Urteile beischicket, 28.Nov.1751; 5) copia rescripti Serenissimi electoris et principis Clementis Augusti an die Paderbornische Hofkammer, die dem dortigen Offizialatgericht in Kameralsachen untersagte Erkenntnis betreffend, 31.Dez.1754, cum inscripto mandato camerae ans Oberamt, sich in Vorfällen ohnerachtet aller und jeder von gesamten dicasteriis und Gerichten dahin etwan erlassene Inhibitionen danach zu achten, 20.Jan.1755; 6) mandatunm communicativum celebrissimi resoluti in puncto Herrn Offizialen gnädigst untersagter Kognition alliger landsherrlicher Interessen konzernierender Sachen, 23.Jan.1755; 7) ein Paket Akten ad causam Eickhoff und dessen Sohn contra Hösick zu Löwen in puncto injuriarum, weshalber letzterer schon beim Freienstuhlsgericht abgestraft und Abbitte tun müssen, diesen ohngeachtet Kläger von neuem beim Offizialatgericht geklaget und daselbst per decretum erhalten, daß Beklagter nochmalen eine Abbitte tun, benebst 10 Groschen pro emenda civili erlegen solle, wogegen aber die Beamten zum Dringenberg interveniiert, auch sich zuletzt an den Fürsten gewendet und ausgewirket, daß es bei der ersteren Bestrafung und Abbitte sein Verbleiben haben solle, de anno 1728
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:54 MEZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
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- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg (Bestand)
- 3. Die hohen und niederen Gerichtsbarkeiten (Gliederung)