Ladenburg, Amt (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 156
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften >> Ladenburg, Amt
(1588) 1621-1830
Überlieferungsgeschichte
Ladenburg war seit dem Jahr 1705, in dem der alte und vielumstrittene pfälzisch-wormsische Gemeinschaftsbesitz aufgehoben wurde, der Sitz eines kurpfälzischen Oberamtes, das außer der Stadt Ladenburg die Orte Altenbach, Hemsbach, Laudenbach, Neckarhausen und Sulzbach (HD) umfasste. 1803 fiel es an Baden. Zu dem neu errichteten badischen Amt gehörten Feudenheim, Heddesheim, Ilvesheim, Käfertal, Kirschgartshausen, Ladenburg, Muckensturm, Neckarhausen, Neuzenhof, Sandtorf, Sandhofen, Scharhof, Straßenheim und Wallstadt
Inhalt und Bewertung
Der Bestand setzt sich vor allem aus Akten der kurpfälzischen Zentralverwaltung, des badischen Hofrats und der Regierung des Neckarkreises zusammen, vgl. Bestand 210 Ladenburg, Stadt. Ein handschriftliches Findbuch erstellte Julius Kastner 1954. Die Überarbeitung des Bestandes und dessen Aufbereitung zum Online-Findmittel 2022 übernahm Gabriele Wüst.
Behörden- und Bestandsgeschichte: Ladenburg war seit dem Jahr 1705, in dem der alte und vielumstrittene pfälzisch-wormsische Gemeinschaftsbesitz aufgehoben wurde, der Sitz eines kurpfälzischen Oberamtes, das außer der Stadt Ladenburg die Orte Altenbach, Hemsbach, Laudenbach, Neckarhausen und Sulzbach (HD) umfasste. 1803 fiel es an Baden. Zu dem neu errichteten badischen Amt gehörten Feudenheim, Heddesheim, Ilvesheim, Käfertal, Kirschgartshausen, Ladenburg, Muckensturm, Neckarhausen, Neuzenhof, Sandtorf, Sandhofen, Scharhof, Straßenheim und Wallstadt. Der Bestand setzt sich vor allem aus Akten der kurpfälzischen Zentralverwaltung, des badischen Hofrats und der Regierung des Neckarkreises zusammen, vgl. Bestand 210 Ladenburg, Stadt. Ein handschriftliches Findbuch erstellte Julius Kastner 1954. Die Überarbeitung des Bestandes und dessen Aufbereitung zum Online-Findmittel 2022 übernahm Gabriele Wüst.
Benutzungshinweise: Der Bestand ist mikroverfilmt. Benutzung nur über Mikrofilm.
Literatur: Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 295.
Ladenburg war seit dem Jahr 1705, in dem der alte und vielumstrittene pfälzisch-wormsische Gemeinschaftsbesitz aufgehoben wurde, der Sitz eines kurpfälzischen Oberamtes, das außer der Stadt Ladenburg die Orte Altenbach, Hemsbach, Laudenbach, Neckarhausen und Sulzbach (HD) umfasste. 1803 fiel es an Baden. Zu dem neu errichteten badischen Amt gehörten Feudenheim, Heddesheim, Ilvesheim, Käfertal, Kirschgartshausen, Ladenburg, Muckensturm, Neckarhausen, Neuzenhof, Sandtorf, Sandhofen, Scharhof, Straßenheim und Wallstadt
Inhalt und Bewertung
Der Bestand setzt sich vor allem aus Akten der kurpfälzischen Zentralverwaltung, des badischen Hofrats und der Regierung des Neckarkreises zusammen, vgl. Bestand 210 Ladenburg, Stadt. Ein handschriftliches Findbuch erstellte Julius Kastner 1954. Die Überarbeitung des Bestandes und dessen Aufbereitung zum Online-Findmittel 2022 übernahm Gabriele Wüst.
Behörden- und Bestandsgeschichte: Ladenburg war seit dem Jahr 1705, in dem der alte und vielumstrittene pfälzisch-wormsische Gemeinschaftsbesitz aufgehoben wurde, der Sitz eines kurpfälzischen Oberamtes, das außer der Stadt Ladenburg die Orte Altenbach, Hemsbach, Laudenbach, Neckarhausen und Sulzbach (HD) umfasste. 1803 fiel es an Baden. Zu dem neu errichteten badischen Amt gehörten Feudenheim, Heddesheim, Ilvesheim, Käfertal, Kirschgartshausen, Ladenburg, Muckensturm, Neckarhausen, Neuzenhof, Sandtorf, Sandhofen, Scharhof, Straßenheim und Wallstadt. Der Bestand setzt sich vor allem aus Akten der kurpfälzischen Zentralverwaltung, des badischen Hofrats und der Regierung des Neckarkreises zusammen, vgl. Bestand 210 Ladenburg, Stadt. Ein handschriftliches Findbuch erstellte Julius Kastner 1954. Die Überarbeitung des Bestandes und dessen Aufbereitung zum Online-Findmittel 2022 übernahm Gabriele Wüst.
Benutzungshinweise: Der Bestand ist mikroverfilmt. Benutzung nur über Mikrofilm.
Literatur: Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 295.
159 Akten (Nr. 1-159) und 1 aus den Akten entnommener Plan (= Nr. 2 K 1)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 295.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ