[Dr. Johann Hausmann], Generalvikar des Jakob [Fugger], Bischof zu Konstanz, teilt dem Dekan von Ravensburg mit, daß er den Priester Leonhard Wolfenhofer in die Kaplanei des Altars St. Maria Magdalena in der Pfarrkirche Unserer lieben Frau zu Ravensburg investiert hat. Die Kaplanei wurde durch Tod des letzten Besitzers Erasmus Stephani frei. Die Investitur Wolfenhofers erfolgte nach Präsentation durch Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten, als Inhaber des Patronatsrechts und nach Ablegung des üblichen Treue- und Gehorsamseides. Dem Dekan wird befohlen, den Kaplan in den wirklichen Besitz der Kaplanei und der damit verbunden Einkünfte einzusetzen. Namens des Ausstellers unterschrieben von dem geschworenen Substituten Christian Lang anstelle des Notars Johann Christoph Hager.
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[Dr. Johann Hausmann], Generalvikar des Jakob [Fugger], Bischof zu Konstanz, teilt dem Dekan von Ravensburg mit, daß er den Priester Leonhard Wolfenhofer in die Kaplanei des Altars St. Maria Magdalena in der Pfarrkirche Unserer lieben Frau zu Ravensburg investiert hat. Die Kaplanei wurde durch Tod des letzten Besitzers Erasmus Stephani frei. Die Investitur Wolfenhofers erfolgte nach Präsentation durch Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten, als Inhaber des Patronatsrechts und nach Ablegung des üblichen Treue- und Gehorsamseides. Dem Dekan wird befohlen, den Kaplan in den wirklichen Besitz der Kaplanei und der damit verbunden Einkünfte einzusetzen. Namens des Ausstellers unterschrieben von dem geschworenen Substituten Christian Lang anstelle des Notars Johann Christoph Hager.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 1936
05129
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 17. Jahrhundert
1607 Februar 7 (die vero septima mensis Februarii)
17,9 x 25,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Konstanz
Aussteller: [Dr. Johann Hausmann], Generalvikar des Jakob [Fugger], Bischof zu Konstanz
Empfänger: Dekan von Ravensburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Metallkapsel
Vermerke: Lat. Rückvermerk, demzufolge Bacc. theol. Konrad Schmid, Dekan zu Ravensburg, am 8.2.1607 Leonhard Wolpertshofer (!) in Gegenwart des Pfarrers Johann Albert und des Altaristen Georg Nabholz als Zeugen in den Besitz eingewiesen hat.
Aussteller: [Dr. Johann Hausmann], Generalvikar des Jakob [Fugger], Bischof zu Konstanz
Empfänger: Dekan von Ravensburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Metallkapsel
Vermerke: Lat. Rückvermerk, demzufolge Bacc. theol. Konrad Schmid, Dekan zu Ravensburg, am 8.2.1607 Leonhard Wolpertshofer (!) in Gegenwart des Pfarrers Johann Albert und des Altaristen Georg Nabholz als Zeugen in den Besitz eingewiesen hat.
Albert, Johann; Pfarrer
Hager, Johann Christoph, Notar
Lang, Christian, Substitut
Nabholz, Georg, Altarist
Schmid, Konrad; Bacc. theol., Dekan
Stephani, Erasmus, Kaplan
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Wolfenhofer, Leonhard, Kaplan
Wolpertshofer, Leonhard s. Wolfenhofer
Konstanz KN
Konstanz KN; Generalvikar
Ravensburg RV; Dekan
Ravensburg RV; Kapläne
Ravensburg RV; Notar
Ravensburg RV; Pfarrer
Ravensburg RV; Pfarrkirche Unserer lieben Frau, Altarpfründen
Ravensburg RV; St. Maria Magdalena-Altar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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