1.) 13 Morgen Land in der Flur und Feldmark zu Sattenhausen [Ortsteil der Gem. Gleichen, Lkr. Göttingen]; zehn Morgen liegen bei den Morgen der Er...
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Urk. 14, 4189
A I u, Dieterich sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Dieterich, Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe D >> Da-Di >> Diederich
1572 Juni 23
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) 13 Morgen Land in der Flur und Feldmark zu Sattenhausen [Ortsteil der Gem. Gleichen, Lkr. Göttingen]; zehn Morgen liegen bei den Morgen der Erben des Hans Wiedekind und drei Morgen im Addenrode [Wüstung in der Umgebung der Burgruine Neuen-Gleichen, Gem. Gleichen, Lkr. Göttingen] (Aldenroda); 2.) ein Hof zwischen den Höfen des Hans Spundflasche und Joachim Diederich, der an die Wasserfuhre vor dem Dorf Sattenhausen angrenzt. Die Lehen hatte bereits der verstorbene Vater der 1572 Belehnten, Wilhelm Diederich, inne. Die Witwe des Wilhelm Diederich, Mette Diederich, erhält zeitlebens den Nießbrauch der Lehen. [Ehemals Lehen der von Bodenhausen als Pfandinhaber der neuen Burg Gleichen von wegen der Landgrafen von Hessen]
Belehnte/r: Hans Diederich und seine Brüder Dietrich und Melchior, Söhne des verstorbenen Wilhelm Diederich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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