Heftleinmacher (Bestand)
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E 5/34
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 5 - Handwerksarchive >> E 5/34 - Handwerksarchiv / Heftleinmacher
Die Heftleinmacher produzierten in erster Linie Stecknadeln, aber auch Haken, Ösen, Ketten, Schnallen, Schleifen und ähnliches aus Messingdraht. Das Handwerk war in Nürnberg von den Nadlern (Produktion eiserner Nähnadeln und Fischangelhaken) spätestens seit der zweiten Hälfte des 14. Jh. scharf abgegrenzt. Entsprechend existiert eine Vielfalt von Vorschriften über die Befugnisse des Stecknadel- und Heftleinmacherhandwerks und seine Abgrenzung von ähnlichen Handwerken.Der Bestand enthält u.a. Verlässe und Rugamtsprotokolle das Handwerk selbst, die Ausbildung der Lehrlinge und Gesellen sowie Einzelfälle betreffend, Gebührenregulative, Rechnungsangelegenheiten, Gesellenbücher und Gesellenordnungen sowie Korrespondenzen über Streitsachen vor allem mit dem Nadlerhandwerk. Besonders zu erwähnen ist ein Meisterbuch des Heftlein- und Stecknadelmacherhandwerks von 1783-1856, ein Örtengesellenbuch 1718-1858, sowie teilweise aufwendig gestaltete Tauf- und Leumundzeugnisse für Gesellen.Ein Handwerksarchiv Nadler existiert beim StadtAN nicht. Dokumente zu diesem Handwerk enthalten aber die Archivalien des Einzelbestands E 5/34 (Heftleinmacher), dabei eine Erneuerung der Ordnung des Handwerks der Nadler vom 18. Dez. 1573 aus dem Jahr 1655.Im Zuge der Neuordnung der Handwerksarchive zwischen 1998 und 2003 erhielt der Bestand die Einzelbestandssignatur E 5/34. Die ehemalige Nr. E 5/34 Nr. 2 a wurde in E 5/34 Nr. 45 umnummeriert.
lfd. Meter: 0,50
Bestand
Deutsch
Ausbildung
Fischangelhaken
Gesellenbücher
Haken
Handwerksarchive (Einzelbestände)
Handwerksordnungen
Heftleinmacher (Handwerksarchiv)
Ketten
Meisterbuch
Messingdraht
Nadler
Nähnadeln
Ösen
Rechnungsangelegenheiten
Rugamtsprotokolle
Schleifen
Schnallen
Stecknadeln
Streitsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ