Restitutionsangelegenheiten und Besatzungsschäden
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2-4-3 Museum Kunstpalast, 2-4-3-418.0000
2-3-7-418.0000
2-4-3 Museum Kunstpalast Museum Kunstpalast
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1950-1958
Enthält: u.a.: S.3: Geltendmachung von Besatzungsschäden durch Heinz Jentsch, Wülfrath (Meißner Porzellan, Gläser, Kristall) 1955; S. 5-6: Geltendmachung von Besatzungsschäden in Haus Holterhof (Arthur Kampf "Zwei Damen im Abendkleid", Bild; engl. Kupferstiche; chinesisches Pozellan) 1955; S. 9-19: Auskunftsersuchen der United Restitution Organization in Köln über den Antiquitätenhändler Henry Salomon Rost aus Düsseldorf 1956; S. 21-273: Restitutionsverfahren von Frau Lucie Meyer-Fuld aus New-York gegen die Stadt Düsseldorf (Tintoretto "Kreuztragung", Gemälde auf Leinwand, 135x359 cm), erworben 1940 von Karl Haberstock aus Berlin [vgl. auch: 0-1-4-5306.0000; 0-1-4-3781, S. 503-557; 0-1-4-3782, S. 441, 449-455, 0-1-4-3751 und 3753]; S. 275-333, 339-343: Geltendmachung von Besatzungsschäden durch Günther Richard Wolff (C. Jutz "Pappelwäldchen", Gemälde), Geschenk an die Kunstsammlungen durch Direktor W. Zaiser 1944, mit Fotos; S. 335-337: Angebot von Noten Robert Schumann "Liederkreis von Jos. Frh. von Eichendorff" mit Autogramm von Schumann 1842 durch Ludwig Voigt, Recklinghausen 1955, Verweis an Landes- und Stadtbibliothek; S. 345-367: Restitutionsangelegenheit Igo Levi aus Luzern, 32 Fayencen, durch die Stadt 1939 erworben von Frau Langeloh aus Köln, Rückerstattung und Geschenk einer Fayence an das Hetjens-Museum 1951-1952; S. 369-371: Requisitionsentschädigung des Malers Wilhelm Brandenberg aus Krefeld 1955; S. 373-391: Treuhänderische Verwaltung von 3 Barockfiguren aus einem Jahreszeitenzyklus aus dem Eigentum der Fam. Lenzberg 1955; S. 407-421: Kriegsschäden an Gegenständen der Berufsausübung von Kunstbildhauer Karl Adalbert Wolf, früher Düsseldorf, jetzt Bad Soden-Allendorf 1958; S. 423: Entschädigung für ein Wandbild der Fa. Hubert Franken auf dem Grundstück Graf-Adolf-Platz 10 der Wicküller-Küpper-Brauerei 1956; S. 435-441: Kriegsschadensfeststellung der Witwe des Malers Wilhelm Fritzel, Gemälde, Zeichnungen, Radierungen, Plastiken von Fritzel, Schneider-Didam, Marschner, Cornelius Wagner, Degode, Pallenberg u.a. 1954; S. 443-509: Rückerstattungsanspruch von Herrn Rosenau (Jacopo Palma "Allegorie auf den Frieden", Gemälde), erworben 1942 von Arthur Hauth, Ersatzangebote von Herrn Hauth, Erörterung des Angebots der Übernahme der Sammlung Hauth 1951-1955.
Museum Kunst Palast
Sonstiges
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:17 MEZ