Bestallung des Schulmeisters und Verwalters Christoph Andreas Winterschmidt in Artelshofen
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E 49/II Nr. 973
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1735
Tektur mit "No. 24", [zweitverwendet, rückseitig 1641 Abrechnung über Goldpulver, Paul Hauer erwähnt, Michael Mangolt liefert geschlagenes Silber, Roßlohn an den Ostermann.]
1735 April 20: Lateinisches, gesiegeltes Zeugnis des Rektors von Altdorf, Dr. Joh. Nicol. Weiss, für Christoph Andreas Winterschmid, Nürnberger. Er hat sich im Studium der Humaniora, der Philosophie und Theologie bewährt, auch Musik hat er betrieben. Sein Betragen war stets tadellos.
1735 Mai 30: Bericht des Christoph Ludwig Rösel über die in Hersbruck getätigte Information des bisherigen Schulmeisters (Leonhard) Reißner, dass er die Stelle in Farrnbach erhalten habe. Mit Reißner und Christoph Andreas Winterschmidt fuhr man nach Artelshofen. Winterschmidt ist als Nachfolger vorgesehen.
1735 Juni 2: Dankschreiben der Catharina Reißner an Maria Jacobina Ebner, geb. Nützel, wegen der Beförderung ihres Mannes
1735 Juni: Bewerbungsschreiben um die o.e. Stelle von Christoph Gottfried Keck (dieser gleich zweimal!), Friedrich Lebold und Johann Heinrich Strobel, jeweils an Hieronymus Wilhelm Ebner gerichtet.
Diverse Schreiben Winterschmidts an die Verwaltung, da er eine größere Kaution nicht leisten könnte. U.a. wird auch deutlich, dass er gezwungen ist, zu heiraten (s.u., Bemerkungen).
1735 Juni 18: Gesuch des Ernst Friedrich Zobel aus Altdorf an Sekretär Rösel. Bitte um Vermittlung bei der Herrschaft wegen der Kaution.
1735 Juli 1, Altdorf: Bürgschaftserklärung der Margaretha Hofmann, Witwe des Conrad Hofmann, Maurers und Mulzers, zugunsten ihres künftigen Schwiegersohns in Höhe von 150 Gulden wegen dessen Kaution. Beistand ist der Schreiner Georg Stich. Siegel der drei Beteiligten. - Rückseitig Bestätigung am 2. Juli in Nürnberg durch den Vormundschreiber-Verweser Adam Birckner.
1735 Juli 20: Spezifikation der dem neuen Verwalter anvertrauten Gegenstände (wie in Nr. 972).
1735 Juli 22: Winterschmidt wird durch Pfarrer (Adam) Stellwag und Herrn Ebner das Handgelübde abgenommen.
1735 Juli 23: Spezifikation der Schriften und Bücher, welche Winterschmidt übergeben worden sind: Repertorien, Saal- und Kaufbücher, Daten seit 1718. Ein Abriss (= Zeichnung) der Pegnitz. Insgesamt 17 Stück. Nachtrag: Am 4. September erhielt Winterschmidt durch den herrschaftlichen Kutscher ein Buch: "Florini kluger und verständiger Haus Vater" in 2 Bänden. Am 23. Sept. erhielt er durch Ebner persönlich des Kirchenstuhlbuch von Artelhofen.
1735 April 20: Lateinisches, gesiegeltes Zeugnis des Rektors von Altdorf, Dr. Joh. Nicol. Weiss, für Christoph Andreas Winterschmid, Nürnberger. Er hat sich im Studium der Humaniora, der Philosophie und Theologie bewährt, auch Musik hat er betrieben. Sein Betragen war stets tadellos.
1735 Mai 30: Bericht des Christoph Ludwig Rösel über die in Hersbruck getätigte Information des bisherigen Schulmeisters (Leonhard) Reißner, dass er die Stelle in Farrnbach erhalten habe. Mit Reißner und Christoph Andreas Winterschmidt fuhr man nach Artelshofen. Winterschmidt ist als Nachfolger vorgesehen.
1735 Juni 2: Dankschreiben der Catharina Reißner an Maria Jacobina Ebner, geb. Nützel, wegen der Beförderung ihres Mannes
1735 Juni: Bewerbungsschreiben um die o.e. Stelle von Christoph Gottfried Keck (dieser gleich zweimal!), Friedrich Lebold und Johann Heinrich Strobel, jeweils an Hieronymus Wilhelm Ebner gerichtet.
Diverse Schreiben Winterschmidts an die Verwaltung, da er eine größere Kaution nicht leisten könnte. U.a. wird auch deutlich, dass er gezwungen ist, zu heiraten (s.u., Bemerkungen).
1735 Juni 18: Gesuch des Ernst Friedrich Zobel aus Altdorf an Sekretär Rösel. Bitte um Vermittlung bei der Herrschaft wegen der Kaution.
1735 Juli 1, Altdorf: Bürgschaftserklärung der Margaretha Hofmann, Witwe des Conrad Hofmann, Maurers und Mulzers, zugunsten ihres künftigen Schwiegersohns in Höhe von 150 Gulden wegen dessen Kaution. Beistand ist der Schreiner Georg Stich. Siegel der drei Beteiligten. - Rückseitig Bestätigung am 2. Juli in Nürnberg durch den Vormundschreiber-Verweser Adam Birckner.
1735 Juli 20: Spezifikation der dem neuen Verwalter anvertrauten Gegenstände (wie in Nr. 972).
1735 Juli 22: Winterschmidt wird durch Pfarrer (Adam) Stellwag und Herrn Ebner das Handgelübde abgenommen.
1735 Juli 23: Spezifikation der Schriften und Bücher, welche Winterschmidt übergeben worden sind: Repertorien, Saal- und Kaufbücher, Daten seit 1718. Ein Abriss (= Zeichnung) der Pegnitz. Insgesamt 17 Stück. Nachtrag: Am 4. September erhielt Winterschmidt durch den herrschaftlichen Kutscher ein Buch: "Florini kluger und verständiger Haus Vater" in 2 Bänden. Am 23. Sept. erhielt er durch Ebner persönlich des Kirchenstuhlbuch von Artelhofen.
Archivale
Indexbegriff Person: Birckner, Adam
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Ebner, Maria Jakobina geb Nützel
Indexbegriff Person: Florinus, N
Indexbegriff Person: Hauer, Paul
Indexbegriff Person: Hofmann, Barbara verh Winterschmidt
Indexbegriff Person: Hofmann, Konrad
Indexbegriff Person: Hofmann, Margaretha
Indexbegriff Person: Keck, Christof Gottfried
Indexbegriff Person: Lebold, Friedrich
Indexbegriff Person: Mangolt, Michael
Indexbegriff Person: Ostermann, N
Indexbegriff Person: Reißner, Katharina
Indexbegriff Person: Reißner, Leonhard
Indexbegriff Person: Rösel, Christof Ludwig
Indexbegriff Person: Stellwag, Adam
Indexbegriff Person: Stich, Georg
Indexbegriff Person: Strobel, Johann Heinrich
Indexbegriff Person: Weiß, Johann Nicolaus Dr.
Indexbegriff Person: Winterschmidt, Barbara geb Hofmann
Indexbegriff Person: Winterschmidt, Christof Andreas
Indexbegriff Person: Winterschmidt siehe auch Winterschmiedt
Indexbegriff Person: Zobel, Ernst Friedrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Ebner, Maria Jakobina geb Nützel
Indexbegriff Person: Florinus, N
Indexbegriff Person: Hauer, Paul
Indexbegriff Person: Hofmann, Barbara verh Winterschmidt
Indexbegriff Person: Hofmann, Konrad
Indexbegriff Person: Hofmann, Margaretha
Indexbegriff Person: Keck, Christof Gottfried
Indexbegriff Person: Lebold, Friedrich
Indexbegriff Person: Mangolt, Michael
Indexbegriff Person: Ostermann, N
Indexbegriff Person: Reißner, Katharina
Indexbegriff Person: Reißner, Leonhard
Indexbegriff Person: Rösel, Christof Ludwig
Indexbegriff Person: Stellwag, Adam
Indexbegriff Person: Stich, Georg
Indexbegriff Person: Strobel, Johann Heinrich
Indexbegriff Person: Weiß, Johann Nicolaus Dr.
Indexbegriff Person: Winterschmidt, Barbara geb Hofmann
Indexbegriff Person: Winterschmidt, Christof Andreas
Indexbegriff Person: Winterschmidt siehe auch Winterschmiedt
Indexbegriff Person: Zobel, Ernst Friedrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Altdorf
Artelshofen
Artelshofen, Kirche
Farrnbach
Hersbruck
Pegnitz (Fluss)
Tektur
Zweitverwendung
Goldpulver
Rosslohn
Silber geschlagenes
Rektor, Altdorf
Siegel
Zeugnis
Latein
Theologie
Humaniora
Philosophie
Studium
Schulmeister Artelshofen
Bestallung
Gesuch
Dankschreiben
Beförderung
Sekretär
Maurer
Mulzer
Schreiner
Bürgschaft
Kaution
Beistand
Vormundschreiber-Verweser
Inventar
Verwalter
Repertorium
Salbuch
Kaufbuch
Zeichnung
Pfarrer, Artelshofen
Handgelübde
Kutscher
Kluger und verständiger Hausvater (2 Bände, von Florinus)
Kirchenstuhlbuch Artelshofen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ