1.) Die Mühle zu Niedermeiser [Stadtteil von Liebenau, Lkr. Kassel] und vier Kothöfe zu Niedermeiser, wie diese ehemals der verstorbene Berthold B...
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Urk. 14, 8496
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von der Malsburg, Nr. 4
A I u, von der Malsburg sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe M >> Ma >> Malsburg, von der >> 1800-1849
1817 Januar 23
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die Mühle zu Niedermeiser [Stadtteil von Liebenau, Lkr. Kassel] und vier Kothöfe zu Niedermeiser, wie diese ehemals der verstorbene Berthold Bischof zu Hofgeismar zu Lehen gehabt hatte; 2.) der halbe Zehnt zu Sulzen [Wüstung in der Gemarkung der Stadt Trendelburg, Lkr. Kassel], den ehemals der verstorbene Johann von Natega und anschließend der 1487 belehnte Otto von der Malsburg zu Lehen besessen hatten.
Belehnte/r: Karl Otto von der Malsburg, Geheimer Rat, Sohn des verstorbenen August Karl von der Malsburg, und seine Brüder Friedrich Wilhelm Anton und Christian Karl, sowie Theodor Gottlob Heinrich Otto von der Malsburg, Sohn des verstorbenen Franz Albrecht Karl Otto von der Malsburg, Heinrich Ferdinand von der Malsburg, Sohn des verstorbenen Friedrich Anton von der Malsburg, Heinrich Friedrich Wilhelm Otto und Wilhelm Ludwig Ernst Otto von der Malsburg, Söhne des verstorbenen Konrad Friedrich Gottlob von der Malsburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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