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Wasserläufe, Wassermühlen, mit Wasserkraft betriebene Fabriken und Hüttenwerke im Kanton Monschau
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Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) >> 5. Dritte Division: Militärverwaltung; Verwaltung von öffentlichen Arbeiten, Landwirtschaft, Handel >> 5.2. Zweites Büro: Verwaltung von öffentlichen Arbeiten, Landwirtschaft, Handel >> 5.2.1. Öffentliche Arbeiten >> 5.2.1.3. Wasserläufe, Wassermühlen mit Wasserkraft betriebene Fabriken, Hütten- und Hammerwerke, Bergwerke >> 5.2.1.3.2. Arrondissement Aachen
(1763- ) 1803 - 1813
Enthaeltvermerke: Gesuche folgender Fabrikanten um Genehmigung folgender Vorhaben: Franz Offergeld aus Lammersdorf (zweite Kornmühle in Frenz neben seiner Gerstenmühle); Tuchfabrikant Mathias Offerman in Imgenbroich (alte Mühlenkonzessionen); Michael Heiligers und Stephan Merder bzw. Johann Polis (Bau einer Kornmühle in Rurberg am Bach Weidenbach); Johann Lennartz aus Aachen (Mühle bei Monschau, mit Plan); Herr Pauls aus Höfen (Bau einer Mühle in Höfen); Tuchfabrikant Johann Heinrich Eibers (Bau eines Dammes in der Roer mit Einsprüchen dagegen und zwei Plänen); Witwe Wilhelm Scheibler (Veränderungen am Wasserlauf des Eschbaches für ihre Tuchfabrik, mit Skizze und Plänen); Tuchfabrikanten Gebrüder Troisdorf (Bau einer Fabrik zum Spinnen und Tuchscheren am Laufenbach in Monschau, mit Plänen und Einsprüchen dagegen und gegen spätere Baumaßnahmen); Werner Syberg (Verlängerung der Konzession zum Betrieb seiner Bleihütte); Friedrich Jakob Scheibler (Bau einer Fabrik zum Färben und Waschen von Wolle am Laufenbach); Einsprüche gegen die Schmelzhütte des Jeremias Bernhard Hoesch und der Witwe Everhard Hoesch wegen der Knappheit der Holzkohlen
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.