Rentamt Siegen 1036
E 404 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden >> 5. Rentei Hilchenbach >> 5.1. Herrschaftliche Güter
(1668, 1714, 1725) 1730, 1746-1783
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Besichtigung des nicht verpachteten herrschaftlichen Vorwerks zu Lohe, Entwurf der Pachtbedingungen und eines Pachtkontraktes sowie Verpachtung des Hofguts zu Lohe (1748-1750); Verlängerung der Pacht über das Lohesche Vorwerk (1757, 1770 ); Überprüfung des Baus und der Verbesserung der Wiesen durch die Loheschen Güterpächter (1763); Einholung von Informationen seitens der Rentkammer zu Dillenburg über den Viehstand, die eingeschränkte Hude sowie die Ausbesserung der Allee und Pflanzung der Hecken auf dem Vorwerk zu Lohe (1750); Untersuchung verschiedener Beschwerden der Loheschen Güterpächter (1756); Gesuch der Witwe des verstorbenen Hüttenmeisters Irle zu Lohe um Beibehaltung ihrer Wohnung auf dem Loheschen Hofgut (1749); Vergütung der vom Hammermeister Johann Philipp Stähler zu Lohe vorgenommenen Ausbesserungen am dortigen Vorwerk (1756); Aufnahme eines Inventars über die auf der linken und rechten Seite am Eingang zum Loheschen Vorwerk stehenden Hofhäuser (1746); Inventar des fürstlichen Vorwerks Lohe (1730); Inventar der von den Pächtern bewohnten Häuser auf dem Vorwerk Lohe, mit Handskizze (ca. 1766); Abschrift einer Spezifikation der zum Loheschen Gut gehörenden Felder vom 15.11.1714; Bezahlung von Eisensteinfuhrlöhnen an die Pächter des Vorwerks Lohe (1767); Abschrift eines Kaufbriefs über einen Weiher in der Zitzenbach vom 05.10.1668 (1738); Bepflanzung der Loheschen Alle und Schaffung neuer Wiesenflächen (1768-1769); Untersuchung des Nutzungsrechts des Weihers in der Zitzenbach (1777-1779, 1781); Vernachlässigung eines Weges über die Alle unterhalb des Vorwerks Lohe durch die Pächter und Konditionen der Rentkammer wegen Anlegung eines neuen Weges durch die Loheschen Pächter (1775); Vermessung der afterverpachteten Wiesen des Loheschen Vorwerks (1776); Designation des jährlichen Ertrags des herrschaftlichen Hofguts zu Lohe (1776); Besichtigung des Stahlhammers zu Ahe wegen einer Wasserstade (1777); Beitreibung rückständiger Pachtgelder, mit Spezifikation der von 1754-1779 eingenommenen Pachtgelder (1778-1780, 1784); Gesuch der Loheschen Pächter um Beibehaltung des Zehnteisensteins als Zusatz zum Fuhrlohn (1784); Spezifikation der rückständigen Pachtgelder des Franz Gärtner zu Lohe in den Jahren 1754-1781; Ausbesserung des Weges und der Allee beim herrschaftlichen Hütten- und Hammerwerk zu Lohe (1779); Differenzen zwischen Philipp Schmitt zu Müsen und den Loheschen Pächtern wegen eines Haubergstücks, mit Handskizze (1780); Gesuch des Hammermeisters Stähler zu Lohe um Überlassung der so genannten Littfelder Wiese (1779-1780); Besichtigung der Loheschen Wiesen und Felder im Auftrag der Rentkammer zu Dillenburg (1776); Verafterpachtung einiger zum Vorwerk Lohe gehörender Felder und Wiesen (1752); Besichtigung und Taxation der erlittenen Fruchtschäden durch Misswuchs und Wasserflut des Hofpächters Franz Gärtner und Konsorten (1783-1784); Anmerkungen über das Inventarium des Hofes Lohe (1783); Berichtigung der Grenze des Vorwerks Lohe (1786); Ökonomischer Anschlag über den jährlichen Ertrag des Hofguts zu Lohe (1778-1779); Designation der zum herrschaftlichen Vorwerk zu Lohe gehörenden Mobilien und Güter (1751); Berichte über die Wässerung der Pächterweisen zu Lohe und deren Verbesserung durch Erbauung neuer Wehre, mit Kostenanschlägen (1782); Abschrift der Pachtbedingungen vom 05.01.1771; Hauordnung für die Loheschen Hauberge in den Jahren 1756-1789; Untersuchung eines Überhauens der Gemeinde Ferndorf in die Loheschen Hauberge am Hesselberg (1775-1776); Auszug aus der ferndorfer Markbeschreibung von 1725; Besichtigung der zum Loheschen Hofgut gehörenden Wiesen über dem Loh nach Hillnhütten (1781); Untersuchung der angeblich unentgeltlichen Nutzung des so genannten Siegmannswieschens durch den Amtsjäger Setzer zu Schweisfuhrt (1784); Abschrift eines Kontrakts vom 09.09.1687 betreffend den Hof zu Ahe (1779); Designation der einst zur Gemeinde Kredenbach gehörigen und gegen die so genannten Wüstehöfer Güter bei Lohe vertauschten Grundstücke (1773). Korrespondenten u.a.: Boemer (Dillenburg), Pächter Johann Georg Schlabbach (Lohe), Pächter Johann Daniel Schlabbach (Lohe), Bierbrauer (Dillenburg), Justizrat Schenck (Siegen), Peter Gingerich (Lohe), Dapping (Dillenburg), Stahlschmidt (Ferndorf), Heusler (Dillenburg), Keller J. Hertz (Hilchenbach).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:27 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden (Bestand)
- 5. Rentei Hilchenbach (Gliederung)
- 5.1. Herrschaftliche Güter (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International