B Rep. 050 Amtsgericht Tempelhof - Kreuzberg (Bestand)
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B Rep. 050
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> B Bestände (West-) Berliner Behörden bis 1990 >> B 5 Justizbehörden >> B 5.1 Gerichte und Staatsanwaltschaften
Vorwort: B Rep. 050 - Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg
Vom 01.06.1945 bis zum 30.09.1946 (?) bestanden auf dem Gebiet dieses Gerichtsbezirkes die Amtsgerichte (Stadtbezirksgerichte) Tempelhof (Sitz Dorfstraße 19-20 )und Kreuzberg (Sitz Gneisenaustraße 7). Eventuelle überlieferte Dokumente aus dieser Zeit werden dem Amtsgerichtsbestand nach dem 30.09.1946 zugeordnet.
Seit 1948 wurden die zuvor getrennt bestehenden Amtsgerichte Kreuzberg und Tempelhof vereinigt (Dienstsitz Möckernstraße). Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg war zuständig für privatrechtliche Streitigkeiten und Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (Vormundschafts- und Betreuungssachen, Nachlasssachen, Grundbuchangelegenheiten, Wohnungseigentumsstreitigkeiten) in den Bezirken Tempelhof und Kreuzberg.
Bis zum 31. Juli 2021 trug das Amtsgericht Kreuzberg den Namen Tempelhof-Kreuzberg und wurde aufgrund des Gesetzes über die Modernisierung und Bereinigung von Justizgesetzen im Land Berlin vom 22. Januar 2021 (JustG Bln) zum 1. August 2021 in Amtsgericht Kreuzberg umbenannt.
Seit Ende der 1950er Jahre gelangten die Unterlagen über Kirchenaustritte des Amtsgerichts Tempelhof in das Landesarchiv Berlin. 1999 wurden Grundakten des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg für die Zeit vor 1945 übernommen. Strafakten von 1946 des ehemaligen Amtsgerichts Kreuzberg befinden sich im Bestand B Rep. 051 Amtsgericht Tiergarten.
Enthält:
Kirchenaustritte.- Todeserklärungen.
Erschlossen: 46 [AE] 1.50 [lfm]
Laufzeit:
1945 - 1962
Benutzung:
Findbuch
Benutzungsbeschränkung
Verweise:
-> LAB A Rep. 350 Amtsgericht Tempelhof
-> LAB B Rep. 005 Senatsverwaltung für Justiz
-> LAB B Rep. 051 Amtsgericht Tiergarten
Vom 01.06.1945 bis zum 30.09.1946 (?) bestanden auf dem Gebiet dieses Gerichtsbezirkes die Amtsgerichte (Stadtbezirksgerichte) Tempelhof (Sitz Dorfstraße 19-20 )und Kreuzberg (Sitz Gneisenaustraße 7). Eventuelle überlieferte Dokumente aus dieser Zeit werden dem Amtsgerichtsbestand nach dem 30.09.1946 zugeordnet.
Seit 1948 wurden die zuvor getrennt bestehenden Amtsgerichte Kreuzberg und Tempelhof vereinigt (Dienstsitz Möckernstraße). Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg war zuständig für privatrechtliche Streitigkeiten und Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (Vormundschafts- und Betreuungssachen, Nachlasssachen, Grundbuchangelegenheiten, Wohnungseigentumsstreitigkeiten) in den Bezirken Tempelhof und Kreuzberg.
Bis zum 31. Juli 2021 trug das Amtsgericht Kreuzberg den Namen Tempelhof-Kreuzberg und wurde aufgrund des Gesetzes über die Modernisierung und Bereinigung von Justizgesetzen im Land Berlin vom 22. Januar 2021 (JustG Bln) zum 1. August 2021 in Amtsgericht Kreuzberg umbenannt.
Seit Ende der 1950er Jahre gelangten die Unterlagen über Kirchenaustritte des Amtsgerichts Tempelhof in das Landesarchiv Berlin. 1999 wurden Grundakten des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg für die Zeit vor 1945 übernommen. Strafakten von 1946 des ehemaligen Amtsgerichts Kreuzberg befinden sich im Bestand B Rep. 051 Amtsgericht Tiergarten.
Enthält:
Kirchenaustritte.- Todeserklärungen.
Erschlossen: 46 [AE] 1.50 [lfm]
Laufzeit:
1945 - 1962
Benutzung:
Findbuch
Benutzungsbeschränkung
Verweise:
-> LAB A Rep. 350 Amtsgericht Tempelhof
-> LAB B Rep. 005 Senatsverwaltung für Justiz
-> LAB B Rep. 051 Amtsgericht Tiergarten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ