Abele Schack, Witwe des Otto Schack, Adelheid Dargitz und Beke von Buchwaldt, Schwestern der Abele, verkaufen mit Zustimmung des Herzogs Johann V. von Sachsen-Lauenburg, des Volrad Scharfenberg, des Sohnes der Abele, und der Brüder Volrad und Otto von Ritzerau an das Birgittenkloster zu Marienwohlde den halben Duvensee und eine jährliche Rente von sechs Mark aus dem Dorf für 300 Mark lübsch unter Vorbehalt des Rückkaufs. d.d. 1468 in aller godes hilgen avende.
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Abele Schack, Witwe des Otto Schack, Adelheid Dargitz und Beke von Buchwaldt, Schwestern der Abele, verkaufen mit Zustimmung des Herzogs Johann V. von Sachsen-Lauenburg, des Volrad Scharfenberg, des Sohnes der Abele, und der Brüder Volrad und Otto von Ritzerau an das Birgittenkloster zu Marienwohlde den halben Duvensee und eine jährliche Rente von sechs Mark aus dem Dorf für 300 Mark lübsch unter Vorbehalt des Rückkaufs. d.d. 1468 in aller godes hilgen avende.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 395
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1468
Enthält: Ausfertigung, Pergament, von den angehängten sechs Siegeln der Verkäuferinnen, des Volrad Scharfenberg, des Vollerd und Otto von Ritzerau ist eins verloren, vier sind beschädigt
Verzeichnung
1468 Oktober 31
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:02 MEZ