Konrad Gscheidle, Sohn des Jakob Gscheidle zu Winnenden, wegen Teilnahme an den Bauernunruhen zu Winnenden im Gefängnis von Herzogin Sabine von Württemberg gef., auf Fürbitten seiner Freunde aber mit der Auflage freigel., die Widem der Herzogin zu verlassen, danach auf Bitten seines Vater dazu begnadigt, wiederum in Stadt und Amt Winnenden sich aufhalten zu dürfen, gelobt eidich, zeitlebens keine lange Wehr mehr zu tragen, nur ein abgebrochenes Brotmesser, und offene Wirtshäuser und Zechen zu meiden. Für den Fall, daß er wiederum Gott lästern würde, viel oder wenig, soll er vom Nachrichter mit Ruten aus der Stadt hinausgehauen und des Amts verwiesen werden.