Mainz, 1624.12.14. (Richter Hettisch). Die B. Lorenz Schreck, Peter Lauter, Michael Cunzer, Wendel Raun (?), bekunden, unter Vorweisung eines von Konrad Hubener, Mesners der Pfarrei, beschriebenen Zettels, daß vor ihnen am Tag Mariä Geburt, 9.(!) 12., nachmittags 1 Uhr, Matthäus Egenolph, B. und Schuhmacher, in seinem Haus, krank und bettlägerig, sein Testament gemacht habe: Er vermacht seiner Frau 300 fl., das beste Bett mit allem Zubehör, einen silbernen Becher und das beste Faß Wein [alles übrige] seiner übernommenen tochter Margreth aus voriger Ehe. Z.: Martin Müller, Sebastian Rauch und Johann Anthes.
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Mainz, 1624.12.14. (Richter Hettisch). Die B. Lorenz Schreck, Peter Lauter, Michael Cunzer, Wendel Raun (?), bekunden, unter Vorweisung eines von Konrad Hubener, Mesners der Pfarrei, beschriebenen Zettels, daß vor ihnen am Tag Mariä Geburt, 9.(!) 12., nachmittags 1 Uhr, Matthäus Egenolph, B. und Schuhmacher, in seinem Haus, krank und bettlägerig, sein Testament gemacht habe: Er vermacht seiner Frau 300 fl., das beste Bett mit allem Zubehör, einen silbernen Becher und das beste Faß Wein [alles übrige] seiner übernommenen tochter Margreth aus voriger Ehe. Z.: Martin Müller, Sebastian Rauch und Johann Anthes.
U / 1624 Dezember 14 (in 5 / 28)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
14.12.1624
Stadtgericht Mainz
In 5 / 28, fol. 5 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
25.05.20262026, 05:31 MESZ