An Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Reuttlingen
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A 2 e (Urfehden u.a.) Nr. A 2 e (Urfehden u.a.) Nr. 7543
A 2 e (Urfehden u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 19, 21-22, 26)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 19, 21-22, 26) >> Bd. 21 Urgichten
(15)90 Dezember 17
Regest: Auf das Reuttlinger Schreiben wegen des dort verhafteten Barthlin +) Mader von Metzingen berichtet der Unterzeichnete, dass Mader vor etlicher Zeit der Witib des Michel Ruof selig hier, Untertanen seines Vetters Hans Eitel von Neuhausen, bei Nacht einen Stemel (= Stummel, Sack) Mehl entfremden (= stehlen) wollte. Er ist aber dabei ergriffen worden. Mit Urteil ist erkannt worden, dass er mit Ruten hinausgeschlagen wurde. Das und nichts weiteres ist sein Verbrechen zu Neu hausen gewesen.
Was Mader zu Urach misshandelt (= verbrochen) hat und warum er dort gezüchtigt wurde, darüber werden die Herren ohne Zweifel zu Urach ausführlichen Bericht finden.
Was Mader zu Urach misshandelt (= verbrochen) hat und warum er dort gezüchtigt wurde, darüber werden die Herren ohne Zweifel zu Urach ausführlichen Bericht finden.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Neuhausen
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Wilhelm von Neuhausen zu Neuhausen
Siegel (Erhaltung): auf der Rückseite Petschaft-Abdruck
Bemerkungen: +) In den übrigen Schriftstücken heisst er Martin Mader.
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Wilhelm von Neuhausen zu Neuhausen
Siegel (Erhaltung): auf der Rückseite Petschaft-Abdruck
Bemerkungen: +) In den übrigen Schriftstücken heisst er Martin Mader.
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ