Mainz, 1626.02.05. (Richter Hettisch). Der B. Johannes Grill, Glaser am Rhein, u.s.Fr. Barbara bekennen, daß ihnen am 1.3.1619 Hans Feyst, Glaser, und Hans Brandt, Biersieder auf dem Tiermarkt, als Vormünder der nachgelassenen Kinder des Biersieders Peter Brandt zum Schieferstein 200 fl. (zu 27 Albus) geliehen haben. Gegenüber den jetzigen Vormündern (Johann Feist und Hans Kempf, Goldschmied) verpfänden nun die Eheleute: Ihr Wohnhaus am Rhein, zwischen Valentin Teuwerkauf, Glaser, und Nikolaus Lehumb, zinst den Predigern 2 Pfund h; 2 1/2 Ruten Weingarten in Kostheimer Markung, zwischen Marx Herbst und Hans Jörg Lauf von Ziegeneygen. Z.: Arnold Wilhelmi, Organist, und Georg Antheß.
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Mainz, 1626.02.05. (Richter Hettisch). Der B. Johannes Grill, Glaser am Rhein, u.s.Fr. Barbara bekennen, daß ihnen am 1.3.1619 Hans Feyst, Glaser, und Hans Brandt, Biersieder auf dem Tiermarkt, als Vormünder der nachgelassenen Kinder des Biersieders Peter Brandt zum Schieferstein 200 fl. (zu 27 Albus) geliehen haben. Gegenüber den jetzigen Vormündern (Johann Feist und Hans Kempf, Goldschmied) verpfänden nun die Eheleute: Ihr Wohnhaus am Rhein, zwischen Valentin Teuwerkauf, Glaser, und Nikolaus Lehumb, zinst den Predigern 2 Pfund h; 2 1/2 Ruten Weingarten in Kostheimer Markung, zwischen Marx Herbst und Hans Jörg Lauf von Ziegeneygen. Z.: Arnold Wilhelmi, Organist, und Georg Antheß.
U / 1626 Februar 5 (in 5 / 28)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
05.02.1626
Stadtgericht Mainz
In 5 / 28, fol. 74 v.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ