Fiskalische Untersuchung gegen den Justizkommissar Carl Friedrich Wilhelm Grattenauer und den Buchdrucker Schmidt wegen der unerlaubten Mitteilung der Kabinettsorder vom 1. Oktober 1803 über Druckschriften wider und für die Juden
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I. HA Rep. 104, II S 1 und G Nr. 003
I. HA Rep. 104 Generalfiskalat
Generalfiskalat >> 02. Materien und Einzelfälle (1703 - 1816) >> 02.03. Dienstvergehen (1802 - 1816)
17. Okt. 1803 - 25. März 1804
Enthält u. a.:
- Verbot vom 1. Okt. 1803 über die Ankündigung von Druckschriften über die Juden in Berliner Zeitungen und Intelligenzblättern und Verbot der Veröffentlichung von Druckschriften, die die Juden herabsetzen.
- Verbot vom 1. Okt. 1803 über die Ankündigung von Druckschriften über die Juden in Berliner Zeitungen und Intelligenzblättern und Verbot der Veröffentlichung von Druckschriften, die die Juden herabsetzen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:38 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- ZENTRALE VERWALTUNGS- UND JUSTIZBEHÖRDEN BRANDENBURG-PREUSSENS BIS 1808 (Tektonik)
- Weitere selbständige bzw. im Umkreis des Geheimen Rats, des Kabinetts oder des Generaldirektoriums ressortierende Verwaltungs- und Justizbehörden (z. T. mit über 1808 hinausreichender Laufzeit) (Tektonik)
- Justiz (Tektonik)
- Generalfiskalat (Bestand)
- 02. Materien und Einzelfälle (1703 - 1816) (Gliederung)
- 02.03. Dienstvergehen (1802 - 1816) (Gliederung)
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