Urkunde Nr. 18 - Verkauf eines Felds
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A-AUS, 18
No. 1
A-AUS Allgemeine Urkundensammlung
Allgemeine Urkundensammlung >> 1401-1500
22. Januar 1417 (Ipso die Vincencii mart.)
Vor dem Richter des Münsterschen Bischofs Ottos IV. von Hoya (Otten Bysschops to Monstere), Arnd Bischopinck (Bysschopinch), verkaufen Hermann Butepage (Herman Butepaghe) und seine Schwester Gertrud (Drude syn echte Zuster) mit Zustimmung ihrer Vormünder, des Wennemar Wredes (Wennemaren des Wreden) und des Schmieds Johan von Senden (Johans van Zendene des smedes), für eine Summe Geldes dem Johannes Leverding (Johanne Leverdynch) und seiner Ehefrau Aleke (Aleken) ihr Feld genannt Brünebrink (Bruenebrynch), gelegen vor der Lehmstiege (dor de lemsteghe) beim Jüdefelder Tor (buten der Judevelderporten) mit allem Zubehör. Der Richter kündigt sein Siegel an.
Siegelreste zerbrochen, liegen z.T. bei.
Original Pergament Niederdeutsch, Siegel ab.
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen: Friedrich Hoikmann (Fredrick Hoykeman), Heinrich Hoikmann (Hinrick sy Zone), der Schuhmacher Jakob (Jocob de schomecker), Jacob Butepage.
Edition: MUB I/448; Tafel 7/42
Rückvermerke: de brune brynck
Edition: MUB I/448; Tafel 7/42
Rückvermerke: de brune brynck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:07 MEZ