Exulanten und Extranei
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A 26, Nr. 1088
A 26 - Allgemeine Kirchenakten
A 26 - Allgemeine Kirchenakten >> III. Kirchensachen >> 34. Pfarrer
1586-1725
Enthält: #1) Evangelische Geistliche (meist vertrieben aus Österreich), die um einen Pfarrdienst im Herzogtum Württemberg bitten (mit Namensverzeichnis), 1586-1725, Qu. 1-104
2) Gesuche von Exulanten und Extranei, 1587-1715
- a) Pfarrer Claudius Morletus aus Frankreich, 1587
- b) Markus Wildholz von Augsburg und Johannes Deinsel von Ulm bitten um das Exercitium concionandi, 1628. 1712
- c) Daniel Reusch von Ulm bittet um eine Feldpredigerstelle, 1715
3) Gesuche von Schulmeistern, 1586-1667
- a) Anstellung des Matthäus Vatellus aus Mömpelgard im Schuldienst, 1586
- b) Joh. Salomon Jecht, geb. 1584 in Rodt unter Riepurg, Schulmeister in Unterösterreich, bittet um einen Schuldienst (Mundelsheim)
- c) Wendel Sebastian Eberhard von Durlach, 1630
- d) Christoph Ludwig Reuchl von Unterösterreich, Schulmeister in Ötisheim und Biberach bei Heilbronn, 1667
- e) Joh. Ulrich Klein, 1691
2) Gesuche von Exulanten und Extranei, 1587-1715
- a) Pfarrer Claudius Morletus aus Frankreich, 1587
- b) Markus Wildholz von Augsburg und Johannes Deinsel von Ulm bitten um das Exercitium concionandi, 1628. 1712
- c) Daniel Reusch von Ulm bittet um eine Feldpredigerstelle, 1715
3) Gesuche von Schulmeistern, 1586-1667
- a) Anstellung des Matthäus Vatellus aus Mömpelgard im Schuldienst, 1586
- b) Joh. Salomon Jecht, geb. 1584 in Rodt unter Riepurg, Schulmeister in Unterösterreich, bittet um einen Schuldienst (Mundelsheim)
- c) Wendel Sebastian Eberhard von Durlach, 1630
- d) Christoph Ludwig Reuchl von Unterösterreich, Schulmeister in Ötisheim und Biberach bei Heilbronn, 1667
- e) Joh. Ulrich Klein, 1691
Sachakte
Vgl. zu diesem Bund A 26, 875 und die dortige Vorbemerkung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:20 MESZ