Fächer aus dem Besitz von Pauline Busch, einer Schwester von Katharina Busch-Schücking (1791-1831), Freundin der Droste.
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1063 Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis, 1063/19
1063 Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis
Sammlung Annette von Droste-Hülshoff und Umkreis >> 04. Sammlungsstücke >> 04.02 Sonstiges
um 1810
Enthält: Beschreibung: Briséefächer 14 Stäbe aus Bein mit ausgesägten Mustern und eingelegten spiegelnden Metallplättchen; Rippen zwischen den zwei Gewebelagen des Blattes verklebt Deckstäbe zweiteilig und mit einem Blattschutz vesehen Blatt aus zusammengelebtem appretiertem bräunlichem Gewebe mit aufgenähten Pailletten Seidengewebe in Leinwandbildung; Kette aus dünnerem Faden pastose Malerei auf der Vorderseite (sparsame florale Elemente) rückwärtig rote Farbreste Metalldorn mit Perlmuttverzierung am Ende Bügel aus Metall mit Ornamenten verziert anhängende Quaste aus Seide Stablänge: 19 cm
Archivale
Wasserzeichen: nein
- Zuschreibung der Provenienz nach beigelegter Notiz: "Dieser Fächer gehörte einer Schwester (Pauline?) der Catharina Schücking, geb. Busch, Mutter Levin Schückings. (Diese Schwester [Tochter?] war eine Zeitlang in Wien.) Er wurde mir in Osnabrück von einer Frau Hoberg geschenkt, als ich dort bei einer Jahresversammlung der Droste-Gesellschaft einen Vortrag über Catharina Schücking hielt. Es ist mir nicht bekannt, wie Frau Hoberg in seinen Besitz kam. Er dürfte die Familie Schücking in Sassendorf bei Warendorf interessieren. Dr. Klara Weber. 1954"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:52 MEZ