Urkunden des Blasius-Stifts in Northeim (Bestand)
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NLA HA, Cal. Or. 100 Northeim St. Blasien
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Fürstentum Calenberg >> 1.1.1 Urkunden >> 1.1.1.4 Innere Angelegenheiten >> 1.1.1.4.2 Klöster und Stifte
1075-1663
Bestandsgeschichte: Für die älteren Urkunden sind die Angaben aus dem Erschließungsprojekt der Urkunden bis 1500 übernommen worden (nur Angaben zu Aussteller und Empfänger, getrennt durch einen Doppelpunkt, und ggf. ein Betreff). Die Verzeichnung der jüngeren Urkunden (nach 1500) ist in Form knapper Regesten erfolgt: neben Aussteller und Empfänger ist nur der wesentliche Rechtsinhalt angegeben, nicht die weiteren enthaltenen Informationen (z.B. Anlass für eine Schuldverschreibung oder Verwendung des aufgenommenen Geldes, aufgeführte Flurbezeichnungen, Besitzer von Meierhöfen etc.).
Nachgewiesen sind Drucke bzw. Regesten in folgenden Werken:
K. Jordan, Die Urkunden Heinrichs des Löwen. (als MGH DD HdL Nr. ) (Signatur der Dienstbibliothek: Ah 33).
Gottfried Wenke, Die Urkundenfälschungen des Klosters St. Blasien in Northeim. In: Zeitschrift der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte 17 (1912), S. 10-98, hier: S. 84-93 (Regesten der Urkunden Northeimer Provenienz) (als Wenke Nr.) (Signatur der Dienstbibliothek: ZS 125, Jg. 1912)
Aus dem Staatsarchiv Wolfenbüttel abgegebene Urkunden wurden dem Bestand als Nr. 201-218 (früher: StA WF Urk. 140 B Nr. 1-18) angefügt.
Die Urkunden Nr. 199 und 200 waren Schuldverschreibungen des Klosters Derneburg, ohne dass sich ein Bezug zum Kloster Northeim erkennen lässt - sie sind daher jetzt dem Bestand Hild. Br. 3, 5 (Kloster Derneburg) als Nr. 83 und 84 zugewiesen.
Literatur:
Jürgen Asch, Northeim, St. Blasius. In: Germania Benedictina VI: Norddeutschland. St. Ottilien 1979. (Signatur der Dienstbibliothek: SD 1184)
Hinweis: Die Edition der Urkunden des Klosters St. Blasien in Northeim ist in
Bestandsgeschichte: Bearbeitung.
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Nachgewiesen sind Drucke bzw. Regesten in folgenden Werken:
K. Jordan, Die Urkunden Heinrichs des Löwen. (als MGH DD HdL Nr. ) (Signatur der Dienstbibliothek: Ah 33).
Gottfried Wenke, Die Urkundenfälschungen des Klosters St. Blasien in Northeim. In: Zeitschrift der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte 17 (1912), S. 10-98, hier: S. 84-93 (Regesten der Urkunden Northeimer Provenienz) (als Wenke Nr.) (Signatur der Dienstbibliothek: ZS 125, Jg. 1912)
Aus dem Staatsarchiv Wolfenbüttel abgegebene Urkunden wurden dem Bestand als Nr. 201-218 (früher: StA WF Urk. 140 B Nr. 1-18) angefügt.
Die Urkunden Nr. 199 und 200 waren Schuldverschreibungen des Klosters Derneburg, ohne dass sich ein Bezug zum Kloster Northeim erkennen lässt - sie sind daher jetzt dem Bestand Hild. Br. 3, 5 (Kloster Derneburg) als Nr. 83 und 84 zugewiesen.
Literatur:
Jürgen Asch, Northeim, St. Blasius. In: Germania Benedictina VI: Norddeutschland. St. Ottilien 1979. (Signatur der Dienstbibliothek: SD 1184)
Hinweis: Die Edition der Urkunden des Klosters St. Blasien in Northeim ist in
Bestandsgeschichte: Bearbeitung.
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ