Karl [IV.] Philipp Theodor Pfalzgraf [von Neuburg-Sulzbach] (volle Titulatur) belehnt nach dem Tod von Franz (Johann Franz) Schenk Freiherr von Stauffenberg die beiden Brüder Friedrich (Adam Friedrich) Schenk Freiherr von Stauffenberg, fürstlich-bambergischen Geheimen Rat, Hofmarschall und Ritterhauptmann, und Philipp (Philipp Karl) Schenk Freiherr von Stauffenberg, Domherrn in Bamberg, Würzburg und Augsburg, als damalige Inhaber des Gutes Amerdingen und alle ihre männlichen und weiblichen Erben mit den dort gelegenen Gütern und Stücken als Erblehen, die vom neuburgischen Fürstentum Bayern zu Lehen rühren und deren Bebauer und Zinsleistungen genannt werden. Diese Besitzungen waren zuletzt 1768 an Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg verliehen worden. Als bevollmächtigter Anwalt von Friedrich Schenk Freiherr von Stauffenberg und Philipp Schenk Freiherr von Stauffenberg schwört Georg Friedrich Frickinger, Obervogt in Amerdingen, nach dem Inhalt eines Reversbriefes, dass sie ihre Treue zeigen, den Nutzen ihres Lehensherren fördern und sich in allen Dingen wie getreue Lehensleute verhalten werden.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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